Titelaufnahme

Titel
„Hämodialyse und insulinpflichtiger Diabetes mellitus II im Rahmen der Individualtherapie“
Weitere Titel
"Hemodialysis and insulin dependent diabetes mellitus II as part of individual therapy"
VerfasserSpatt, Regina
GutachterHüttner, Bettina
Erschienen2013
Datum der AbgabeFebruar 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diätologischer Prozess / Hämodialyse / Nierenerkrankung / Diabetes mellitus Typ 2 / elektrolytdefinierte Ernährung
Schlagwörter (EN)dietetics / hemodialysis / kidney diseases / diabetes mellitus II / electrolyte-defined nutrition
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Patient ist männlich, 49 Jahre alt und 169 cm groß. Der Ernährungszustand ist allgemein als gut einzustufen, da keine Mangelernährung oder ein eingeschränkter Appetit vorliegt.

Vor ungefähr 17 Jahren wurde beim Patienten ein Diabetes mellitus Typ 2 diagnostiziert. Seit über 5 Jahren wird der Patient mit einer konventionellen Insulintherapie behandelt. Aufgrund der langjährigen Diabetes Erkrankung, hat sich beim Patienten eine diabetische Nephropathie entwickelt. Seit ungefähr zwei Jahren befindet sich der Patient nun in Hämodialysetherapie und damit im Stadium 5 einer terminalen chronischen Niereninsuffizienz (Nach KDOQI).

Seit längeren ist schon bekannt, dass der Patient mit seiner Erkrankung überfordert ist und auch eine mangelnde Compliance aufweist.

Aufgrund erhöhter Kalium- und Phosphorwerte wird beim Patienten eine Ernährungstherapie erbeten.

Die ernährungstherapeutische Beratung findet im Patientenzimmer, während einer Dialysebehandlung des Patienten, statt. Er wird erneut auf eine Ernährung während der Hämodialyse geschult. Dabei wird der Schwerpunkt auf eine kalium- und phosphorarme Ernährung sowie Zubereitung der Speisen gelegt, weiters wird aber auch auf die Bedeutung einer eiweißreichen und regelmäßigen Ernährung eingegangen. Es wurden Ihm Trinknahrungen bzw. Module empfohlen und einige Tipps zur Zubereitung der Speisen gegeben.

Allgemein wirkte der Patient während der Beratung interessiert, jedoch hatte er Schwierigkeiten der Beratung zu Folgen, da er sehr erschöpft war.

In dieser Arbeit wurde ein Speiseplan erarbeitet, welcher von den empfohlenen Sollwerten nur gering abweicht.

Empfohlene Sollwerte sind 2400 kcal Energiezufuhr, 50% Kohlenhydrate = 300 g, 37% Fett = 99 g, 13% Eiweiß = 80 g, max. 900 ml Flüssigkeit, 1800-2500 mg Natrium, 1500-2000 mg Kalium, 1000-1400 mg Phosphor

Der diätologische Prozess wird erfolgreich abgeschlossen, jedoch bleibt die Compliance des Patienten weiterhin fraglich.

Zusammenfassung (Englisch)

The patient is male, 49 years old and 169 cm in size. The nutritional status is generally good because no malnutrition or reduced appetite exists.

About 17 years ago the patient was diagnosed with diabetes mellitus type 2. Now for over 5 years the patient is treated with conventional insulin therapy. Due to the long-standing diabetes, the patient has developed diabetic nephropathy. For about two years, the patient is now in hemodialysis therapy. So he is in a terminal stage 5 chronic kidney disease (KDOQI).

Since long it is already known that the patient is unable to cope with his illness and also has a poor compliance.

Resulting from increased potassium and phosphorus levels a nutritional therapy is requested.

The nutritional counseling takes in the patient room, during a dialysis treatment. He gets trained again on a diet during hemodialysis. The focus is placed on a diet low in potassium and phosphorus, as well as preparation of food. It is also examine further the importance of a regular and rich in protein diet. Sip feeds and modules get recommended to him and him was also given some tips to prepare the meals.

Generally, the patient was interested during the consultation, but he struggled to follow the advice because he was exhausted.

In this work a meal plan was developed, which different only slightly of the recommended target values.

Recommend references are: 2400 kcal of energy, 50% carbs = 300 g, 37% fat = 99 g, 13% protein = 80 g, max. 900 ml liquid, 1800-2500 mg of sodium, potassium, 1500-2000 mg, 1000-1400 mg phosphorus

The dietetic process completes successfully, but the compliance of the patient remains questionable.