Titelaufnahme

Titel
Der Wiener Zugang zur Drogenproblematik - Suchtprävention als Grundstein der Drogenarbeit und Spielball der Kommunalpolitik
Weitere Titel
The Viennese access to the drug problem - Prevention of drug dependence as the foundation of the drugs work and play ball in local politics
VerfasserAndel, Nikolaus
GutachterStoik, Christoph
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Wiener Drogenproblematik / Wien / Wiener Zugang / Drogen / Sucht / Politik / Suchtprävention / Drogenarbeit / Spielball / Niko / Nikolaus / Andel / Kommunalpolitik
Schlagwörter (EN)drugs work / Prevention of drug dependence / prevention / Niko / Andel / Nikolaus / viennese / local politics / drug problem / fundation / Viennese access / vienna
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Umgang der Politik bezüglich den Themen

Drogen und Sucht, wobei auch der Standpunkt der Sozialen Arbeit in Wien thematisiert wird.

Einleitend werden einige gängige Begriffe aus dem Suchtbereich definiert und auf die Entstehung

der Drogenpolitik in Österreich eingegangen, wobei der Fokus auf den Entwicklungen in Wien liegt.

Mein Interesse gilt dem Widerspruch zwischen Illegalisierung, die zu Sanktionen führt, und

Akzeptanz, deren Folge die Integration sein kann, wodurch ein klarer Auftrag der Sozialen Arbeit

erkennbar wird. Es werden verschiedene in Österreich mögliche Therapieformen, das Wiener

Drogenkonzept und der Aufbau der Sucht- und Drogenkoordination Wien dargestellt.

Die politische Debatte wird anhand der Wiener Gemeinderatsprotokolle im Zeitraum von 2010 bis

2012 aufgezeigt, wobei die einzige Übereinstimmung aller Parteien im Ausbau der Suchtprävention

liegt. Es werden daher mehrere Institutionen (Suchthilfe Wien, SPF des Verein Dialog, ISP des

SDW, Grüner Kreis,…) beschrieben, deren Ziel unter anderem die Suchtprävention ist. Der

akzeptierende Ansatz in Kombination mit ganzheitlicher Prävention, also Information, würde die

Integration der Süchtigen erleichtern – dazu kann die Soziale Arbeit einen wesentlichen Beitrag

leisten.

Zusammenfassung (Englisch)

The topic of drugs and drug addiction has entered political arena. The present studies will

essentially look at the problem from the point of view of Social Work in Vienna. Firstly common

terms will be defined and secondly developments to find political solutions will be discussed, with

special focus on Vienna.

Of particular interest are the opposing views of illegal drug use, which leads to sanctions, and

acceptance, which would lead to integration and would thus clearly become of a topic of concern in

the area of Social Work. Various forms of therapy applicable to Austria in particular are discussed,

as well as the 'wiener drogenkonzept' and the creation of 'Sucht- und Drogenkoordination Wien'.

The political debate is shown in the Discusion of the local council, 2010 to 2012, where all parties

are in agreement only on the issue of prevention of drug addiction. Thus several institutions with

this particular aim of prevention, such as (Suchthilfe Wien, SPF des Verein Dialog, ISP des SDW,

Grüner Kreis,…), are described.

Acceptance of the existence of addiction in combination with information aiming at prevention

would ease the integration of addicted individuals into the community. This would be an area where

Social Work can play a major role.