Titelaufnahme

Titel
Aktive Sterbehilfe legalisieren? Pro & Contra
Weitere Titel
Legalize active euthanasia? Pros & cons
AutorInnenBader, Christian
GutachterMusil, Verena
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Sterbehilfe / Passive Sterbehilfe / Indirekte Sterbehilfe / Aktive Sterbehilfe / Euthanasie / Palliativpflege / Assistierter Suizid / Selbstmord / Freitod / Patientenverfügung / Europäischen / Menschenrechtskonvention / Ethischer / Sicht / Medizinische
Schlagwörter (EN)euthanasia / active euthanasia / euthanasia / palliative care / assisted killig / mercy killing / suicide / advance directive / charter of human rights / ethical / medical / view
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird zunächst auf die aktuelle österreichische Rechtssituation zum Thema Sterbehilfe, mit einer Beschreibung der verschiedenen Ausprägungen von Sterbehilfe, eingegangen. Danach sollen rechtliche, ethische und medizinische Aspekte in Hinsicht auf Sterbehilfe auf freiwilliger Basis bei geistig zurechnungsfähigen Menschen analysiert werden. Ziel ist es, das österreichische System mit ausgewählten internationalen Modellen zu vergleichen, sowie nationale Verbesserungsvorschläge kritisch zu analysieren. Der Ländervergleich soll Aufschluss darüber geben, ob das österreichische Modell zur Sterbehilfe noch zeitgemäß ist oder einer Reform bedarf. Der Vergleich der Regelungen aktiver Sterbehilfe bezieht sich auf folgende Länder: Österreich, Deutschland, Schweiz, Niederlande, Luxemburg, Belgien, USA und Australien. Zusätzlich soll der Ländervergleich zeigen, ob Länder mit ähnlicher Gesetzeslage, wie Deutschland und Österreich, ihre Gesetze unterschiedlich auslegen. Weiters wird auf den Widerspruch, zwischen menschlicher Autonomie und gesetzlichen Bestimmungen, aufmerksam gemacht, welcher sich durch Sterbehilfe sichtbar machen lässt. Es erfolgt eine klare Abgrenzung zum Nationalsozialismus und dessen Tötungsprogrammen von unwertem Leben, welche unter dem Deckmantel der „Euthanasie“ zwischen 1939 und 1945 begangen wurden. Die Arbeit handelt über Sterbehilfe auf freiwilliger Basis, ausgehend von der Selbstbestimmung jedes einzelnen Menschen. Ausgewählte Fallbeispiele in denen Sterbehilfe von betroffenen Menschen gefordert wurde, sollen einen besseren Einblick in dieses Thema geben und deutlich machen, wo es gesetzliche Grauzonen gibt.

Zusammenfassung (Englisch)

In this work I´ll give a review to the actual Austrian law with focus on mercy killing, followed from definition of the different form of euthanasia. After that a description of the ethical, medical and legal aspects follows in regard to euthanasia, which would be analyzed on voluntary basis in mentally sane people. The aim is to compare the Austrian system with selected international models such as national improvements. The country comparison should provide insight into whether the Austrian model of euthanasia is still up or should be reformed. The comparison of the provisions of active euthanasia refers to the following countries: Austria, Germany, Switzerland, Netherlands, Luxembourg, Belgium, USA and Australia. In addition to the comparison countries show that countries with similar legislation, such as Germany and Austria, interpret its laws differently. It is further made to the contradiction between human autonomy and statutory provisions, attention, which can be made visible through euthanasia. There is a clear distinction from National Socialism and its killing programs of life, which were committed under cover of the "euthanasia" between 1939 and 1945. The thesis deals with voluntary euthanasia, based on the self-determination of the individual. Selected case studies in which euthanasia was requested by the affected people, are to provide a better understanding of this issue and make it clear where there are legal grey areas.

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