Titelaufnahme

Titel
Mit Tieren hinter Gittern - Resozialisierung für Mensch und Tier nach US-amerikanischem Modell
Weitere Titel
In Collabroation With Animals Behind Bars - Social Rehabilitation For Men And Beast According To The US-American Model
VerfasserGehmayer, Vera Christina
Betreuer / BetreuerinPfeisinger-Riedl, Angelika
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Strafvollzug / Tiere / Resozialisierung
Schlagwörter (EN)penal system / animals / social rehabilitation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der österreichische Strafvollzug erfolgt zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Rahmen der totalen Institution Gefängnis. Im Spannungsfeld unterschiedlicher, zum Teil gegensätzlich verlaufender Vollzugsziele wird aktuell vermehrt zu Gunsten von Sicherheit und Ordnung gehandelt, während dem Resozialisierungsgedanken lediglich eine untergeordnete Rolle eingeräumt wird. Der sogenannte Verwahrvollzug zieht schädliche Auswirkungen für die InsassInnen nach sich.

Der Einsatz von Tieren im Strafvollzug hat sich in Amerika bereits vor einigen Jahrzehnten als geeignete Möglichkeit zur Leistung von gemeinnütziger Arbeit in Haft herausgestellt und sich als bei den InsassInnen beliebte Tätigkeit bewährt. Die positive Wirkung von Tieren wurde daraufhin in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Die soziale Interaktion mit Tieren kann möglicherweise schädliche neurobiologische Begleitprozesse der Haft mildern und Stress reduzieren.

Auf dieser wissenschaftlichen Grundlage aufbauend könnten Tiere auch in österreichischen Justizanstalten von Gefangenen betreut werden und so einen wesentlichen Beitrag zur Resozialisierung der InsassInnen bedeuten. Neben ihnen profitieren von entsprechenden neuen Programmen ebenfalls die vielen Tiere sowie auch die Bediensteten des Strafvollzugs.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian penal system currently takes place in line with the total institution of penitentiary. In the stress field of different – conflictive proceeding - intentions of the penal system social rehabilitation is neglected in favor of security and order. The safe keeping aspect of imprisonment has harmful influence on the inmates.

Already decades ago the use of animals in prisons was pointed out as a useful possibility of a meaningful work load which is above all a quite popular field of activity for the prisoners. The positive effects have been proven by several scientific studies. The social interaction with animals can possibly ease destructive neurobiological accessory processes and reduce stress.

Under consideration of this scientific background inmates could take care of animals in Austrian prisons which in this manner forms a considerably contribution to their social rehabilitation. Besides them, the animals and the staff members of the penal system as well benefit from such programs.