Titelaufnahme

Titel
Frauenhandel aus Nigeria nach Österreich
Weitere Titel
Trafficking in Women from Nigeria to Austria
VerfasserHinterecker, Helena
GutachterKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2013
Datum der AbgabeApril 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Frauenhandel / Österreich / Nigeria
Schlagwörter (EN)Trafficking in Women / Austria / Nigeria
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Menschenhandel ist kein überwundener Gewaltakt vergangener Jahrhunderte. Er existiert auch heute noch und stellt ein für MenschenhändlerInnen äußerst lukratives und risikoarmes Geschäft dar.

In der vorliegenden Arbeit sollen auslösende und stabilisierende Rahmenbedingungen im Herkunftsland Nigeria sowie im Zielland Österreich erörtert werden, welche Frauenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung möglich machen, beziehungsweise eine effektive und nachhaltige Verbrechensbekämpfung erschweren. Diese stabilisierenden Verhältnisse setzen sich aus allgemein migrationsfördernden-, sowie gezielt Frauenhandel fördernden Parameter zusammen, bei welchen sich wiederum rechtliche, politische, gesellschaftliche und kulturelle Segmente unterscheiden lassen.

Fazit: es sind keine einzelnen, isolierbaren Sonderfaktoren, sondern ein verwobenes,

multiples Kausalgerüst, das im Hintergrund diese sozialpolitisch verwerfliche Praxis in Gang hält und auf welches in dieser Arbeit näher eingehen werde.

Zusammenfassung (Englisch)

Trafficking in human can not be seen as a resolved act of force from past centuries. It is still existing and forms a lucrative and low-risk business for traffickers and traders.

This paper examines causal and stabilizing factors of trafficking in the country of origin – Nigeria - as well as the target country – Austria. On the one hand, these factors enable trafficking in women with the purpose of sexual exploitation, on the other hand they complicate the fight against its criminal network. This thesis researches general factors that support migration in the country of origin, as well as components supporting womentrafficking. These in turn can be differentiated by legal, political, social and cultural backgrounds.

In essence, this malpractice is not driven and stabilized by individual or isolated factors but by a structural interdependant framework of background conditions wich I will clarify in this paper.