Titelaufnahme

Titel
Trautes Heim statt trister Haft? Der elektronisch überwachte Hausarrest als Alternative zur Haftstrafe für Frauen mit Kindern.
Weitere Titel
Home sweet home? The electronic house arrest as an alternative to prison sentence for women with children.
VerfasserMartetschläger, Bettina
GutachterKolland, Franz
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Straffälligenhilfe / Frauenkriminalität / Strafvollzug / Exklusion / Mutter-Kind-Einrichtung / Diversion / Elektronisch überwachter Hausarrest / (Elektronische) Fußfessel
Schlagwörter (EN)Probation service / Delinquency of women / Penal system / Exclusion / Mother and child in prison / Diversion / Electronic house arrest / Electronic tag
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der spezifischen Situation straffälliger Frauen mit Kindern und der Ermittlung von möglichst adäquatem Strafvollzug für diese Gruppe.

Zu Beginn wird auf die Kriminalität von Frauen im Allgemeinen unter Berücksichtigung diverser Entstehungstheorien eingegangen. Aktuelle österreichische Statistiken sollen die Situation hierzulande veranschaulichen.

Über die Gefängnisstrafe an sich und deren isolierende Wirkung bezüglich der sozialen Umwelt wird im nächsten Kapitel geschrieben. Die Thematik der sozialen Exklusion ist vor allem für jene Frauen von Bedeutung, die sich während der Haft von ihren Kindern tren-nen müssen. Daraufhin werden das System der Mutter-Kind-Abteilungen und verschie-dene alternative Möglichkeiten zur Haft vorgestellt. Im Näheren wird der elektronisch überwachte Hausarrest mit seinen Vor- und Nachteilen dargestellt, wobei auch Praxis-erfahrungen miteinbezogen werden. Die Rolle der Sozialen Arbeit wird hierbei hervor-gehoben.

Im abschließenden Resümee werden die eben genannten allgemeinen Aspekte bezüglich sozialer Exklusion und des Strafvollzugssystems in Verbindung mit den Bedürfnissen von Frauen mit Kindern gebracht. Analysiert wird also, ob die Anwendung des elektronisch überwachten Hausarrestes in Fällen von straffälligen Frauen mit Kindern angemessen ist.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the specific situation of delinquent women with children and the ascertainment of an appropriate preference in the penal system for this group.

At the beginning it will respond to the crime behaviour of women in general and consider various origin theories. Current Austrian statistics shall illustrate the situation in this country.

The next chapter will be about the prison sentence itself and its isolating effect relating to the social environment. The topic of being socially excluded is most important for those women, who have to separate from their children while staying in prison. Thereupon, the system of partitions in prison for mothers and their children, and different alternatives to the prison sentence will be presented. The electronic house arrest using the electronic tag will be described in more detail, with its vantages and disadvantages. Also, practical experiences and the role of social work will be pointed out.

To resume this thesis, those general aspects, regarding social exclusion and the penal system, will be related to the needs of women having children. Insofar, the use of the electronic tag shall be analysed by its convenience in cases of delinquent women with children.