Titelaufnahme

Titel
Förderung zur Selbstorganisation aus Sicht der Emanzipatorischen Jugendarbeit
Weitere Titel
The promotion of self-organization from the point of view of Emancipatory Youth Work
VerfasserMeixner, Sarah
GutachterStoik, Christoph
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Emanzipatorische Jugendarbeit / Förderung zur Selbstorganisation / Emanzipation / Sozialräumliche Jugendarbeit / Cliquenorientierte Jugendarbeit / Bewältigungsansatz
Schlagwörter (EN)Emanciparory Youth Work / promotion of self-organization / emancipation / Youth Work for the Acquirement of Social Environment / Cliques orientated Youth Work / Coping Approach
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Emanzipatorische Jugendarbeit nach Hermann Giesecke versteht sich als politischpädagogisches

Konzept, welches eine Emanzipation Jugendlicher aus gesellschaftlichen

Abhängigkeiten intendiert. Dieses bildete u.a. die Grundlage für eine Jugendarbeit, welche in

den 1970er Jahren Selbstorganisation in Jugendzentren förderte. Während heutige Ansätze

besonders Cliquen bei der selbstorganisatorischen Aneignung von Räumen unterstützen,

bleiben Ideen von Giesecke unberührt. Sie trachten mehr nach einer Lebensbewältigung als

nach politischer Veränderung zur Befreiung der Subjekte. Ob dennoch eine Verbindung

solcher Ansätze mit einem Konzept Emanzipatorischer Jugendarbeit zur Förderung der

Selbstorganisation möglich ist, soll mit dieser Arbeit herausgefunden werden. Die

Unterstützung Jugendlicher in der Selbstorganisation wäre zumindest durch ein

emanzipatorisches Konzept aufgrund dessen Zielsetzung brauchbar. Aus einer

Gegenüberstellung relevanter Ansätze der Jugendarbeit sollen sich Perspektiven für eine die

Selbstorganisation Jugendlicher fördernde Emanzipatorische Jugendarbeit ergeben.

Zusammenfassung (Englisch)

Emancipatory Youth Work by Hermann Giesecke means a political-pedagogic concept which

intends the liberation of youth from social dependencies. It was amongst others the basis for

a youth work which promoted in the 1970s self-organization in youth centres. Whereas

today’s approaches support especially “cliques” in acquiring rooms by themselves, ideas by

Giesecke are ignored. They strive more for supporting in life skills than for political change to

liberate people. This work should find out if though a combination of these approaches with

the concept of Emancipatory Youth Work for supporting in self-organization is possible. The

support of youth in organizing themselves would be at least useful with an emancipatory

concept because of its objectives. By comparing relevant approaches of youth work

perspectives for an Emancipatory Youth Work which promotes the self-organization of youth

are intended to be the result of this work.