Titelaufnahme

Titel
Einflussfaktoren für Armutsgefährdung im Alter
Weitere Titel
Factors Of Influence For Poverty Among The Elderly
VerfasserNagele, Romana Anna
Betreuer / BetreuerinHammer, Elisabeth
Erschienen2013
Datum der AbgabeApril 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Armutsgefährdung / Armutsgefährdung im Alter / Pensionssystem / Sozialsystem / Alterssicherungssystem / österreichisches Pensionssystem / Prävention / Erwerbsarbeit / Soziale Sicherung / Arbeitsmarkt / Aktivierung / manifeste Armut / Feminisierung der Armut / drei-Säulen-Modell / Typisierung von Pensionssystemen / Finanzierungsproblem / Alterungsprozess / Solidaritätsprinzip / Grundsicherung / Basissicherung / Bedingungsloses Grundeinkommen / Prävention von Frauenarmut
Schlagwörter (EN)Poverty / Poverty Among The Elderly / Retirement Plan / Welfare System / Austrian Retirement Plan / Prevention / Employment Market / High-Risk Groups For Poverty / Retirement Plan In The Netherlands / Unconditional Basic Income
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit stellt eine Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Verhältnissen des österreichischen Pensionssystems im Speziellen, beziehungsweise des österreichischen Sozialsystems im Allgemeinen dar. Aufgrund des aktuellen Wandels am Arbeitsmarkt kommt es immer häufiger zu atypischen Beschäftigungsverhältnissen, die ein hohes Prekariatsrisiko aufweisen, und zu Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Diese Veränderungen führen dazu, dass immer mehr Menschen in Bedarfsfällen keinen oder keinen existenzsichernden Anspruch auf staatliche Sozialleistungen und im Alter keine oder nur geringe Pensionsleistungen empfangen. Gründe dafür sind fehlende Versicherungszeiten oder niedrige Erwerbseinkommen, da Transferleistungen äquivalent zu diesen ausbezahlt werden. Das österreichische Pensionssystem hat sich nicht gemeinsam mit dem Arbeitsmarkt verändert, was zum Beispiel Alter oder Arbeitslosigkeit zu einem Risikofaktor für Armutsgefährdung oder akuter Armut macht. Auch für Frauen besteht eine höhere Armuts(gefährdungs)quote als für Männer aufgrund der vorherrschenden Geschlechterverhältnissen und -politik. In Österreich sind derzeit rund eine Million Menschen armutsgefährdet, etwa die Hälfte davon ist akut arm. Die Arbeit behandelt Reformoptionen wie eine Grund- oder Basissicherung im Alter oder die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens als Lösungsvorschläge, um Armutsgefährdung allgemein und speziell im Alter einzudämmen und soziale Ungleichheit zu verhindern.

Zusammenfassung (Englisch)

This work is an examination with the present Austrian retirement plan and the Austrian welfare system. The resent changes in the employment market cause more and more often atypical employments which show high precarious risks and transition to flexible working hours. These changes lead to the fact that less people receive social services that care for a secure existence in cases of need. If these people reach retirement age they also get none or only low social benefits. This developments are caused by missing insurance times or by a low income, because this leads again to conform low social benefits. The Austrian retirement plan has not changed since the transformations at the employment market, what makes elderly or unemployed individuals to high-risk groups for poverty. Also more women than men are suffering from poverty because of the existing gender politics. In Austria are about half a million people poor. This is the reason why this work treats reform options like the unconditional basic income. Also the Austrian retirement plan will be compared to the one in the Netherlands which is quite different. It should be an approach to solving social inequality and dam poverty in general and especially poverty among the elderly.