Titelaufnahme

Titel
"We are here and we are queer" - Queer- feministische Räume in der Sozialen Arbeit möglich machen am Beispiel von comot*
Weitere Titel
Make queer-feminist spaces in social work possible with the example of comot*
VerfasserPrewein, Eva
Betreuer / BetreuerinBakic, Josef
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)queer / Feminismus / queer-feministisch / comot* / Räume / Aktivismus / Heteronormativität
Schlagwörter (EN)feminism / queer / queer-feminism / spaces / activsm / heteronormativity
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Queer- Feminismus innerhalb der Sozialen Arbeit. Queer-feministische Konzepte, Haltungen und Praxen sind in der Sozialen Arbeit relativ selten anzutreffen, aufgrund dieser Tatsache fasst diese Arbeit Ideen für die Gestaltung queer-feministischer Räume in der Sozialen Arbeit zusammen. Räume können nur dann queer-feministisch gestaltet werden, wenn damit eine professionelle queer-feministische Haltung von den Mitarbeiter_innen einhergeht. Die queer-feministische Haltung beinhaltet Antihierarchische und Antisexistische Aspekte und bedient sich an den wissenschaftlichen Konzepten der Intersektionalität und der Interkulturellen Kompetenz.

Neben der reflexiven professionellen Haltung der Mitarbeiter_innen in der Sozialen Arbeit stehen die Rahmenbedingungen innerhalb und außerhalb von Einrichtungen der Sozialen Arbeit im Fokus. Queer-feministische Arbeitsweisen formulieren eine Kritik an der binären Zweigeschlechtlichkeit von „Mann“ und „Frau“ und benennen Mehrfachdiskriminierungen von Personen aufgrund der Herkunft, des Alters und Behinderung innerhalb einer Gesellschaft.

Zusammenfassung (Englisch)

This work deals with the topic of queer feminism in social work. Queer-feminist concepts, attitudes, and practices are relatively rare in social work, due to this fact, this work combines ideas for the design queer-feminist spaces in social work together. Spaces can only be made queer-feminist, when a professional queer-feminist stance of the professionals accompanied. The queer-feminist attitude includes anti-hierarchical and anti-sexist aspects and uses of the scientific concepts of intersectionality and intercultural competence.

In addition to the reflexive attitude of the professional staff of social work, the conditions are inside and outside of institutions for social work in focus. Queer-feminist ways of working to formulate a critique of the binary bisexuality of "man" and "woman" and rename multiple discrimination of persons on grounds of origin, age and disability within a society.