Titelaufnahme

Titel
Über die Bedeutung der Subjektorientierung am Beispiel von Psychosen
Weitere Titel
About the importance of the subject orientation on the example of psychosis
VerfasserSchallhorn, Sara
Betreuer / BetreuerinVita, Ursula
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)psychisch erkrankte Menschen / Psychose / Subjektorientierung / Soziale Psychiatrie
Schlagwörter (EN)mentally ill people / psychosis / subject orientation / Social Psychiatry
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der Geschichte der psychiatrischen Versorgung, lässt sich ein Paradigmenwechsel in der Betrachtungs- und Behandlungsweise von Menschen mit psychischen Erkrankungen feststellen. Auch die Betroffenen und ihre Angehörigen haben vor ein paar Jahrzehnten begonnen, sich, auf neue Art und Weise, selbst zu organisieren. Die hier vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung eines subjekttheoretischen Ansatzes in der Arbeit mit psychisch Erkrankten. Der Ansatz soll am Beispiel von Psychosen beschrieben und erläutert werden. Im ersten Teil geht es um die Klärung von wichtigen Begriffen wie Psychose, Subjektorientierung und Soziale Psychiatrie. Es soll außerdem ein kurzer geschichtlicher Überblick, über die Entwicklung der sogenannten klassischen Psychiatrie, zu heutigen Formen der psychiatrischen Versorgung, gegeben werden. Im zweiten Teil werden dann konkrete Modelle der Subjektorientierung vorgestellt und abschließend wird analysiert, welche Chancen der subjektorientierte, sozialpsychiatrische Ansatz für alle Beteiligten bietet. Am Ende soll insbesondere auf Implikationen und Folgerungen der Subjektorientierung für die Soziale Arbeit eingegangen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In the history of psychiatric care, a paradigm shift in the way of viewing and treatment of people with mental illness can be established. Also the patients and their relatives have, a few decades ago, begun to organize themselves in a new way. The present thesis deals with the importance of a subject-theoretic approach in working with the mentally ill people. The approach will be described and explained with the example of psychosis. The first part is devoted to the clarification of key terms such as psychosis, Social Psychiatry and subject orientation. Furthermore, a brief historical overview of the development of the so-called classical psychiatry to current forms of psychiatric care will be given. In the second part, concrete models of subject orientation are presented, and finally will be analyzed which opportunities the subject-oriented, social-psychiatric approach offers for all parties. At the end, implications and consequences of the subject orientation for social work will be particularly regarded.