Titelaufnahme

Titel
Bedarfsorientierte Mindestsicherung - Ein Leben unter der Armutsgrenze
Weitere Titel
Needs-Based Minimum Benefit system – A life below the poverty line
VerfasserSimon, Angelika
Betreuer / BetreuerinLehr, Bernhard
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Bedarfsoriente Mindestsicherung / Armut / Armutsgrenze / soziale Hilfeleistungen in Wien
Schlagwörter (EN)Needs-Based Minimum Benefit / Poverty / Poverty line / social helpservices in Vienna
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit geht es darum aufzuzeigen, dass Menschen, welche die Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) beziehen, unter der Armutsgrenze leben. Im ersten Teil werden verschiedene Definitionen von Armut aufgegriffen und auch die Gefährdungslagen in Öster-reich: Einkommensarmut (Armutsgrenze), finanzielle Deprivation und manifeste Armut er-klärt. Dann werden die Bewältigungsstrategien von Armut und Armutsfolgen näher erläutert. Im nächsten Teil geht es um die sozialpolitischen Entwicklungen, die zur Einführung der BMS geführt haben und darum, was sich im Zuge dessen für die LeistungsbezieherInnen verbessert hat. Hier wird auch erklärt wer Anspruch auf Mindestsicherung hat und welche Leistungen den Menschen zustehen. Im letzten Abschnitt werden einige Hilfeleistungen wie der Mobilpass oder Kulturpass in Wien dargestellt, durch die Menschen trotz geringen Ein-kommen besser (über)leben können. Zum Schluss werden alle Erkenntnisse zusammenge-fasst und noch einmal kurz kritisch diskutiert, inwieweit die BMS (nicht) vor Armut schützt.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis will illustrate that people who get Needs-Based Minimum Benefit live below the poverty line. At first different definitions of poverty are shown, and the different terms for the poverty level in Austria. Another point is how people cope with poverty and which consequences poverty has. The next part deals with the social-political development which has led to the introduction of the Needs-Based Minimum Benefit. There it is also explained who has a right to get Needs-Based Minimum Benefit and which benefits they receive. In the last passage different social services in Vienna which help people to survive with Needs-Based Minimum Benefit are presented.

In the conclusion the insights of this thesis are summarized, and I give a short critical explanation why Needs-Based Minimum Benefit is insufficient.