Titelaufnahme

Titel
Das personzentrierte Konzept in der Sozialen Arbeit.
Weitere Titel
The person-centered approach in social work.
VerfasserGruber, Carola
Betreuer / BetreuerinKeil, Sylvia
Erschienen2013
Datum der AbgabeApril 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Soziale Arbeit / Personzentriert / Klientenzentriert / Gesprächsführung / Sucht / Abhängigkeit
Schlagwörter (EN)social work / person-centered / counseling techniques / addiction
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Personzentrierte Konzept bietet sich für die Soziale Arbeit an, weil es wesentliche Prinzipien der Sozialen Arbeit, wie Empowerment, Ressourcen- und Lebensweltorientierung unterstützt. Dennoch ist ein hohes Maß an Skepsis und Unklarheit unter VertreterInnen der Sozialen Arbeit festzustellen. In dieser Arbeit wird die Frage der Anwendbarkeit des Personzentrierten Konzepts und eines personzentrierten Verständnisses von Sucht in der Sozialen Arbeit geklärt. Dafür werden zuerst die Unterschiede zwischen Sozialer Arbeit und Psychotherapie verdeutlicht. Es wird dargestellt, in welchem Kontext die Soziale Arbeit in die Bearbeitung von Sozialen Problemen involviert ist, um sie von ihrer Allzuständigkeit zu lösen und herausgearbeitet, dass ihr Gegenstand nicht die Behandlung von psychischen Störungen ist, sondern in der Lebenswelt und im Alltag von AdressatInnen liegt. Dennoch ist eine konsequente Anwendung der personzentrierten Bedingungen in der Sozialen Arbeit möglich, wobei Problembesitz und Auftragsklärung einen zentralen Stellenwert einnehmen und die personzentrierten Bedingungen unterschiedliche Gewichtung in der Fallbearbeitung bekommen. Auch ein personzentriertes Verständnis von Sucht wird als hilfreich für empathisches Verstehen und damit als Voraussetzung für die Verwirklichung der Bedingungen in der Sozialen Arbeit ausgewiesen.

Zusammenfassung (Englisch)

The person-centered approach can well be integrated into the framework of social work because it follows the same principles. Nevertheless many experts in the field of social work doubt its compatibility. The scope of this work is to analyze and evaluate the applicability of the person-centered approach and its scientific understanding of addiction in the field of social work. First, the differences between social work and psychotherapy are made explicit. The author examines that social work is not aimed at treating mental disorders but deals with it in daily work in order to support their clients in coping with social problems. Despite these differences, results of this literature study show, that it is possible to fulfill the person-centered conditions in the context of social work. Fact is, that it has to be well distinguished between consulting and negotiating because it affects the weighting of the conditions. Furthermore it could be shown that a person-centered scientific understanding of addictions helps to develop an empathic position toward the client, which is seen as a precondition to fulfill a person-centered attitude in social work.