Titelaufnahme

Titel
Drogenkonsum – mehr als ein individuelles Problem?
Weitere Titel
Drug consumption - just an individual problem?
VerfasserHausmann, Nicole
Betreuer / BetreuerinStoik, Christoph
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Drogenkonsum / gesellschaftlicher Wandel / Soziale Arbeit
Schlagwörter (EN)drug consumption / change of societal structures / social work
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgehend von der Tatsache, dass es einerseits zahlreiche Publikationen zum Thema Drogenkonsum gibt, andererseits aber aus sozialarbeitswissenschaftlicher Richtung kaum öffentlicher Diskurs stattfindet, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit im Detail mit den Ursachen von Drogenkonsum. Dabei werden gängige Erklärungsmodelle vorgestellt und daraufhin untersucht, ob bzw. inwiefern individuelle Aspekte als auch gesellschaftliche Strukturen berücksichtigt werden. Angesichts des gesellschaftlichen Wandels in Richtung Individualisierung, sehen sich Menschen mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die von einem immer größer werdenden Teil nicht mehr bewältigt werden können. Dies kann einerseits soziale Krisen auslösen, andererseits werden neue Bewältigungsstrategien

entwickelt. Die vorherrschenden Erklärungsmodelle zum Drogenkonsum gehen auf die neuen gesellschaftlichen Bedingungen allerdings kaum ein – sie folgen häufig einer einseitigen Blickweise. Entweder sie suchen ausschließlich auf individueller Ebene oder in gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die Ursachen für den Drogenkonsum. Eine Verknüpfung von beiden Paradigmen bleibt weitgehend aus. Dass sich dieser Umstand auch auf die soziale Arbeit auswirkt, ist denkbar.

Zusammenfassung (Englisch)

Although there are numerous publications on drug consumption, hardly any public discourse which adds a social work scientific perspective exists in reference to this topic. Based on this the present bachelor thesis tries to take a broader look at the causes of drug consumption. Common explanation models of drug consumption are introduced and examined in respect to whether individual aspects and social structures are both taken into account, and if yes to what extent the different aspects are accented. Given the individualization and the change of societal structures people are confronted with new challenges more and more, and the new situations can often not be coped with easily. On one hand these difficulties can trigger social crises - on the other hand these challenges can also urge people to develop new coping strategies. But the existing explanation models of drug consumption hardly consider the changed social and societal structures. Most theories still only base the reasons for drug consumption either on individual problems or on social structures. A combination of the two paradigms seems to be missing for the most part. It is most likely that these circumstances also have effects on social work in this field.