Titelaufnahme

Titel
Widersprüchliches Handeln in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe? Mögliche Auswege aus dem Spannungsverhältnis Hilfe und Kontrolle
Weitere Titel
Contradicting acting in public child welfare system? - Potential ways out of the area of confict between aid and control
AutorInnenPeter, Martina
GutachterKaiser, Beatrix
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Doppeltes Mandat / Hilfe und Kontrolle / öffentliche Kinder- und Jugendhilfe / Zwangskontext / Signs of Safety / Supervision
Schlagwörter (EN)dual mandate / area of conflict between aid and control / public child welfare system / involuntary Clients / signs of safety / supervision
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Spannungsverhältnis zwischen Hilfe und Kontrolle in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe. Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, wie auf der Mesoebene und Mikroebene das Spannungsfeld des doppelten Mandates aufgelöst werden kann. Zu Beginn wird anhand der Geschichte der Wiener Kinder- und Jugendhilfe die Entstehungsgeschichte des Spannungsfeldes erläutert. Es folgt eine Auseinandersetzung mit der bis dato laufenden Diskussion des doppelten Mandates in der Sozialarbeitswissenschaft. In einem weiteren Kapitel wird das doppelte Mandat aus der Perspektive der Professionellen erläutert. Es soll veranschaulicht werden, wie im institutionellen Kontext der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe durch Anwendung methodischer Ansätze Lösungen und Auswege aus dem widersprüchlichen Handeln gefunden werden. Hierbei soll neben der Thematisierung des Zwangskontextes in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe der innovative Ansatz Signs of Safety vorgestellt werden. Im letzten Kapitel der Arbeit wird auf der individuellen Ebene nach möglichen Abgrenzungen gesucht. Es soll dabei die Supervision vorgestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the area of conflict between aid and control in social work, especially in the field of the child and youth welfare system. The aim is to demonstrate how the dual mandate can be dissolved on the micro- and meso-level. At the beginning the history of Viennese child and youth welfare system is presented to illustrate the genesis of area of tension. This is followed by an analysis of the ongoing discussion about the dual mandate in social science work. Later in the thesis the dual mandate is described from the viewpoint of professionals. There is demonstrated the way how methodological approaches help to find solutions and ways out of contradicting actions within the institutional context of child welfare system. The innovative approach signs of safety will be introduced. The last chapter pursues potential deliminations on an individual level. Here supervision will be discussed as an attempt to differentiate oneself of the dual mandate.

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