Titelaufnahme

Titel
Inklusion und Exklusion im Kontext der österreichischen Arbeitsmärkte
Weitere Titel
Inclusion and exclusion in the context of the Austrian labour markets
VerfasserVötsch, Stella
GutachterKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Inklusion / Exklusion / Arbeitsmarkt
Schlagwörter (EN)inclusion / exclusion / labour market
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im österreichischen Wohlfahrtsstaat ist die Erwerbsarbeit Voraussetzung für den Erhalt von sozialstaatlichen Leistungen wie der Sozialversicherung, Pensionsversicherung und Arbeitslosenversicherung. Somit lässt sich schlussfolgern, dass sich mit der Erwerbslosigkeit ein Prozess der Exklusion entwickelt. Für sogenannte langzeitarbeitslose Personen wird in Form von aktiver Arbeitsmarktpolitik versucht, diese Personen in den (ersten) Arbeitsmarkt zu „reintegrieren“. In der folgenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob diese Formulierung der „Reintegration“ der Realität entspricht, da aus soziologischer Sicht zwischen den Begriffen der Inklusion und Integration unterschieden werden muss, da für eine erfolgreiche Integration ein Inklusionsprozess Voraussetzung ist. In weiterer Folge wird das Wechselspiel zwischen Inklusion und Exklusion erläutert, denn wird man aus einem Teilsystem exkludiert, so wird man automatisch in ein anderes inkludiert.

Zusammenfassung (Englisch)

In the austrian welfare system employment is the precondition for being qualified for social service support like social insurance, retirement fund and unemployment insurance fund. Concluserly, unemployment starts a process for exclusion. Labour market policy tries to „reintegrate“ long-term unemployed persons. This thesis illustrates that „reintegration“ does not represent reality. From sociological perspective it is crucial to distinguish between the terms inclusion and integration, because a process of inclusion is essential for a successful integration. Furthermore, the analysis explains the reciprocal relation between inclusion and exclusion, which is visible if a person is going to be excluded from one part of a system and at the same time automatically included in another part.