Titelaufnahme

Titel
Logopädische Behandlung sekundärer Presbyphagie bei dementiellen Patientinnen und Patienten – Problemstellungen und Empfehlungen
Weitere Titel
Treatment of secondary presbyphagia of patients with dementia – problems and recommendations
AutorInnenPeetz, Caroline
GutachterMaasz, Martin
Erschienen2013
Datum der AbgabeMärz 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Aspiration / Demenz / Enterale Ernährung / Kognitive Dysphagie / Prophylaxe / Rehabilitation / Sekundäre Presbyphagie
Schlagwörter (EN)dementia / dysphagia in the elderly / oral care / problems / recommendation / swallowing / treatment
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Logopädische Behandlung sekundärer Presbyphagie bei dementiellen Patientinnen und Patienten – Problemstellungen und Empfehlungen

Die Behandlung von sekundären Presbyphagien bei Demenz ist Aufgabe des multidisziplinären Behandlungsteams. Die Ernährungssonde impliziert Nachteile weshalb sich die Frage nach der richtigen Vorgehensweise stellt. Welche Problemstellungen sich in der logopädischen Dysphagietherapie von Demenzpatientinnen und -patienten

ergeben und welche Empfehlungen und Kenntnisse sich aus diesen ableiten lassen, ist Inhalt dieser Literaturarbeit.

Aspirationspneumonie, Malnutrition und Dehydratation sind Hauptproblematiken der letzten Lebensphase des geriatrischen Menschen und werden in der Literatur am häufigsten genannt. Neben der Frage, wann eine PEG-Sonde indiziert ist, nennen Autorinnen und Autoren die Forschungsrelevanz nach therapeutischen

Interventionsmöglichkeiten. Zum jetzigen Zeitpunkt beinhaltet die logopädische Behandlung sekundärer Presbyphagien bei Demenz die strukturelle Schluckdiagnostik sowie die implizierte Angehörigenberatung. Des Weiteren werden neben adaptiven Maßnahmen auch taktile Reize, die Mundstimulation und eine ruhige Intonation während begleiteten Nahrungsaufnahme empfohlen. Die Problemstellungen im Spätstadium der Demenz wie die kognitiven Beeinträchtigungen, die verzögerte Schluckreflextriggerung oder die fehlende Wahrnehmung machen die Logopädie zu einer alltagsorientierten, individuell symptomorientierten Bedarfstherapie.

Zusammenfassung (Englisch)

Treatment of secondary presbyphagia of patients with dementia – problems and recommendations

It is task of the multidisciplinary team to give therapy to patients with secondary presbyphagia and dementia. The care of feeding tubes shows many disadvantages and for that reason it is difficult for relatives to make a decision. This thesis deals with the problems speech and language pathologists have to attend during the dysphagia treatment of patients with dementia. What kind of recommendations can be deduced by references? In the literature aspiration pneumonia, malnutrition and dehydration are the main problems in the final stage of life called most frequent in the

literature. Beside the question, when a PEG probe is indicated authors also call the research relevance after therapeutic intervention possibilities. At this juncture the treatment of speech and language pathologists of secondary presbyphagia and dementia contains diagnostics of swallowing function as well as the consulting of relatives intensively. While associated food intake adaptive measures, tactile and thermal stimuli, oral hygiene and proper intonation are recommended. The late-stage of dementia reveals the problems of cognitive impairment, delayed deglutition reflex or the sensation difficulties. Therapy in dysphagia of patients with dementia is an individual approach, oriented to everyday life.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.