Titelaufnahme

Titel
Biographiearbeit in der Aphasietherapie und ihre positiven Auswirkungen auf die kommunikative Teilhabe
Weitere Titel
Life-story work in aphasia therapy and its positive effects on communicative participation
VerfasserZajicek, Elfriede
Betreuer / BetreuerinMaasz, Martin
Erschienen2013
Datum der AbgabeMärz 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Aphasie / Biographiearbeit
Schlagwörter (EN)Aphasia / Life-story work / Narrative identity / Reminiscence therapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit personenzentrierten Aspekten der Aphasietherapie. Die auf dem ICF gründende logopädische Zielsetzung der Verbesserung der sozialkommunikativen Teilhabe ist Ausgangspunkt zu Überlegungen, verstärkt lebensgeschichtliche Zusammenhänge in die Konzeption von Aphasietherapien mit einzubeziehen. Konkret wurde mittels Literatur- und Datenbankrecherche die Fragestellung Sind durch den Einsatz von Elementen der Biographiearbeit in der Aphasietherapie positive Auswirkungen auf die kommunikative Teilhabe zu erwarten? bearbeitet. Das biographisch-narrative Gespräch wird vorgestellt. Dieses wird für den Einsatz mit Aphasikern und Aphasikerinnen adaptiert und hinsichtlich der Auswirkungen auf die Lebensqualität ausgewertet. Grundsätzlich bringen auch mäßig-schwer betroffene Aphasiker und Aphasikerinnen Erzählfähigkeiten mit. Positive Auswirkungen des lebensgeschichtlichen Austauschs in Selbsthilfegruppen auf Bewältigung und Partizipation werden beschrieben. Die Ergebnisse weisen stark darauf hin, dass sich die oben formulierte Frage mit ja beantworten lässt. Entsprechende Interventionsansätze sind in Entwicklung und dementsprechend sind empirische Wirksamkeitsbelege noch ausständig.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is about person-centered aspects of aphasia therapy. The ICF foresees the goal of enhanced social participation to be considered in logopedic therapies. Additionally, the present social context should be broadened to include the patient’s individual past. This led me to do a literature and database research on the question, if better communicative participation can be achieved by integrating life-story issues into aphasia therapy. Introduced is a kind of life-story interview. It is being modified for the purpose of using it with aphasic people and evaluation is being done if the method can improve quality of life. In fact even moderate-severe aphasics are basically capable of telling stories. Furthermore positive effects of sharing one’s life- and illness story within a support group on coping and participation is described. The findings strongly indicate that the above question can be answered positively. At the present appropriate methods are designed and this is why evidence is yet to be given.