Titelaufnahme

Titel
Assessments zur Evaluation von Sturzrisiko und Sturzangst
Weitere Titel
Assessments to evaluate fall risk and fear of falling
AutorInnenKisiel, Manuela
GutachterKainzbauer, Georg
Erschienen2013
Datum der AbgabeMai 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit gilt als Vorbereitung auf die Bachelorarbeit 2. Sie ist dazu da, das Thema Assessments zur Evaluation von Sturzrisiko und Sturzangst einzugrenzen und abzustecken.

Das erste Kapitel dient zur Einleitung in das Thema. Die Gefahr von Stürzen nimmt mit steigendem Alter stetig zu. Jedes Jahr stürzen ca. 30% der über 65-Jährigen und ca. 50% der über 80-Jährigen, was die Gefahr schwerwiegender Verletzungen mit sich bringt. Aufgrund der kontinuierlich wachsenden, durchschnittlichen Lebenserwartung steigt die Zahl der RisikopatientInnen. Die Sturzgefahr entsteht einerseits durch extrinsische Umweltfaktoren und andererseits durch intrinsische Faktoren.

In Folge von Stürzen kommt es häufig zu schweren Verletzungen, wie etwa Wirbelbrüchen und Oberschenkelhalsfrakturen. Ebenso steigt dadurch das Risiko für weitere Stürze.

Sturzangst wiederum führt dazu, dass sich Menschen aus dem Alltag zurückziehen und weniger bewegen.

Weiters wird erwähnt, dass sich die Physiotherapie einerseits mit der Sturzprophylaxe und andererseits mit der Behandlung von Sturzverletzungen beschäftigt. Evidenzbasierte Tests und Fragebögen werden zur Evaluation herangezogen, um objektive Wiederbe-fundungsparameter schaffen zu können. Die Ergebnisse der Assessments dienen zur Therapieplanung, -überwachung sowie zum -erfolgsnachweis.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die bekanntesten und populärsten Assessments zur Evaluierung von Sturzangst und Sturzrisiko zu schaffen und diese zu definieren. Es werden Studien gesucht, die diese Tests auf ihre Anwendbarkeit bei geriatrischen PatientInnen untersuchen und sich insbesondere einfach in den Physiotherapiealltag integrieren lassen. Assessments zur Sturzangst und Sturzrisiko sollen schnell, aussagekräftig und leicht in die Praxis umzusetzen sein.

Die Arbeit soll deshalb folgende zentrale Fragestellung beantworten: Welche evidenzbasierten Assessments und Fragebögen können zur Evaluation von Sturzrisiko und Sturzangst bei Menschen ab dem 65. Lebensjahr in Bezug auf einfache praktische Umsetzbarkeit und zeitliche Effizienz herangezogen werden?

Im zweiten Hauptkapitel werden die Begriffe Sturz, Sturzrisiko und Sturzangst definiert, um für die weiteren Betrachtungen eine einheitliche Basis zu schaffen.

Das darauf folgende Kapitel handelt von den Assessments zur Evaluation von Sturzangst und Sturzrisiko. Dabei werden die bekanntesten und am häufigsten angewandten Tests eingegrenzt und kurz beschrieben.

Nach der Vorstellung der ausgewählten Assessments und Fragebögen gibt Kapitel 4 einen Überblick über den aktuellen Wissenstand. Dabei wird angemerkt, dass es zwar eine Vielzahl an Treffern bei der Suche nach den einzelnen Assessments gibt, jedoch wurden kaum Studien angefertigt, die untersuchen, welche Tests am Besten für ein Krankheitsbild geeignet sind.

Anschließend wird die Forschungsart dieser Arbeit, die Literaturrecherche, vorgestellt.

Mit der Methodik dieser Literatursuche beschäftigt sich der nächste Teil. Ausschlusskriterien dabei waren nicht freizugängliche Studien; Studien, die nicht auf Englisch oder Deutsch erschienen sind; Publikationen bis zu dem Jahr 2000 und Veröffentlichungen, die Patienten einschlossen, die jünger als 65 Jahre alt sind.

Darauf folgend wurde ein vorzeitiges Inhalts- sowie Literaturverzeichnis für die Bachelorarbeit 2 angefertigt.

Den Abschluss bildet der Zeitplan für die Erstellung der Bachelorarbeit 2.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.