Titelaufnahme

Titel
Die Bedeutung der Physiotherapie in der Prävention und Rehabilitation Gastrointestinaler Tumore - Ist-Stand Analyse
Weitere Titel
Significance of physiotherapy in the prevention and rehabilitation of gastrointestinal tumour – an analysis of current status
AutorInnenNovotny, Katharina
GutachterSynek-Strassnitzky, Alice Maria
Erschienen2013
Datum der AbgabeMai 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Am Beginn dieser Grundlagenarbeit liegt der Schwerpunkt auf der Definition zentraler Begriffe aus dem Gesundheitswesen und der Onkologie.

Um sich der Beantwortung der zentralen Fragestellung:

„Welche Bedeutung hat die Physiotherapie bei der Betreuung onkologischer PatientIn-nen mit Gastrointestinalen Tumoren im multiprofessionellen Team?“

annähern zu können, wurden in weiterer Folge jene zwei Entitäten der GIT, Magen- und Kolorektalkarzinom, genauer beschrieben, die aufgrund der aktuellen Studienlage, Aus-gangspunkt für weitere Recherchen darstellen.

Um einen Gesamtüberblick über alle GIT zu bekommen, wurden in der Abbildung 1 die wesentlichen Fakten zusammengefasst.

Anhand dieser einführenden Kapitel konnte gezeigt werden, wie komplex und individuell die Therapie einer Krebserkrankung sein kann und in den meisten Fällen auch ist. Dieser multimodale Ansatz muss auch in der Planung des physiotherapeutischen Prozesses Be-rücksichtigung finden. Dabei ist die Abstimmung im multiprofessionellen Team eine wich-tige Voraussetzung.

Im Zuge der Beschreibung der Behandlungsmaßnahmen wurden auch die Nebenwirkun-gen der einzelnen Therapiemethoden angeführt. Da diese immer in unterschiedlicher In-tensität vorhanden sein können, ist bei der Umsetzung der Maßnahmen Flexibilität und fachliche Kompetenz auf dem Gebiet der Onkologie seitens der PhysiotherapeutInnen gefordert.

In Kapitel 5, 6 und 7 wurden die Begriffe der Prävention wieder aufgegriffen und die phy-siotherapeutische Relevanz bei der Betreuung von PatientInnen mit GIT in den einzelnen Stufen näher betrachtet.

Die Primärprävention befasste sich mit dem möglichen Einfluss regelmäßiger körperlicher Aktivität auf die Entstehung GIT. Es wurde anhand der Abbildung 1 aufgezeigt, dass fast alle Entitäten der GIT u.a. entweder Bewegungsmangel direkt, wie das Kolorektalkarzi-nom, oder Übergewicht und schlechte Ernährungsgewohnheiten als Risikofaktoren auf-weisen. Diese Tatsache stellt im Rahmen von Gesundheitsförderungsprogrammen ein großes Einsatzgebiet für die Physiotherapie dar.

Im Kapitel Sekundärprävention wurde ein kurzer Einblick gegeben inwieweit Bewegungs-therapie und körperliche Aktivität im Rahmen einer laufenden Chemo- und/oder Strahlen-therapie einen positiven Einfluss auf die therapieinduzierten Nebenwirkungen haben kön-nen. Bisher durchgeführte Studien zeigen zum größten Teil positive Ergebnisse.

Außerdem wurden in diesem Kapitel die physiotherapeutischen Maßnahmen nach Opera-tionen und bei ausgewählten Nebenwirkungen kurz angeschnitten mit dem Ziel die physi-otherapeutische Relevanz auf dem Gebiet der Sekundärprävention noch weiter zu unter-streichen.

In der Tertiärprävention wurde noch einmal das Thema körperliche Aktivität und Krebs aufgegriffen, diesmal im Bezug auf deren mögliche positive Auswirkungen auf das Re-zidiv- und Mortalitätsrisiko. Die dabei meistbeforschte Entität ist das Kolorektalkarzinom. Ein grober Überblick über die wichtigsten Studien zeigt auch hier ein positives Ergebnis.

Ebenfalls unter den Begriff der Tertiärprävention fällt die Physiotherapie in der palliativen Rehabilitation. Hierzu wurden ebenfalls wichtige Grundlagen angeführt.

Den Abschluss bilden die wichtigsten Assessments zur Beurteilung der Lebensqualität onkologischer PatientInnen.

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