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Title
Der Einfluss von Qigong auf den Atemvorgang und ihre Anwendbarkeit in der respiratorischen Physiotherapie
Additional Titles
The effect of Qigong on the breathing process and its applicability in the respiratory Physiotherapy
AuthorPoukar, Daniel
Thesis advisorBucher, Harriet
Published2013
Date of SubmissionMay 2013
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Es handelt sich bei dieser Arbeit um eine reine Literaturrecherche, die größtenteils auf wissenschaftlicher Primärliteratur basiert. Es wurde Basiswissen aus Fachbüchern verwendet und die gewonnenen Erkenntnisse wurden mit Hilfe von empirischen Studien untermauert.

Wie schon in der Bachelorarbeit 1 erwähnt, konnte herausgefunden werden, dass durch Qi-gong und die damit verbundenen Atemübungen einen positiven Effekt auf Patienten mit obstruktiver Lungenerkrankungen erzielt werden kann.

Beispielsweise konnte die aktuelle Studie (2012) von Liu et. al. zeigen, dass sich durch Qui-gong der Sechs-Minuten-Gehtest und die Lebensqualität bei COPD-PatientInnen deutlich verbessert hatten. Dafür bekamen die Studienteilnehmer ein einwöchiges Training mit anschließenden eigenständigen Besuchen eines Kurses für drei Stunden die Woche. Nach sechs Monaten wurden die Daten erhoben. Weiters konnte die gleiche Studie belegen, dass bei COPD-PatientInnen der Stufe eins, kategorisiert nach der oben erklärten GOLD-Klassifikation, die Fortschreitung des Krankheitsbildes verlangsamt ausfiel.

Ng et. al. beschreiben in ihrer Studie den positiven Effekt von Qigong und propagieren gezielte Hausübungen für rehabilitationsbedürftige Menschen nach der Diagnose COPD.

In der Studie von Chan et. al kam heraus, dass bei COPD Patienten die ein Qigong Programm, zweimal wöchentlich zu je einer Stunde für sechs Monate bekamen, sich die Vital-kapazität, FEV1 und der 6-Minuten-Gehteist signifikant verbessert haben.

Reuther I., und Aldridge D. zeigten bereits 1998, dass Qigong einen positiven Effekt bei Pa-tientInnen mit Asthma Bronchiale hat. So kamen sie in ihrer Studie in einem Zeitraum von 52 Wochen zu dem Ergebnis, dass Qigong zu reduzierten Krankenhausbesuchen, reduzierten Medikamentenbedarf, weniger Notfällen und weniger Behandlungskosten bei Asthmapatienten führte.

Ich möchte mit dieser Arbeit zeigen, dass Qigong, speziell kombiniert mit der Atemtherapie, eine wichtige Stütze für PatiententInnen mit COPD und Asthma Bronchiale aufweist. Weiters ist es auch mein Ziel, zeigen zu können, dass man als PhysiotherapeutIn durch die Einbeziehung dieser alternativen Behandlungsmethode in die Therapie, sehr abwechslungsreich aber auch wissenschaftlich fundiert arbeiten kann.

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