Titelaufnahme

Titel
Standfestigkeit im Schuleintrittsalter - Eine Wechselwirkung sensomotorischer Fähigkeiten und psychosozialer Entwicklung?
Weitere Titel
Personal stability at the age of entrying school - an interaction between sensomotoric skills and psychosocial development?
AutorInnenSörös, Marina
GutachterJelem-Zdrazil, Elisabeth
Erschienen2013
Datum der AbgabeMai 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

- Themenbereich/Einleitung/Ziel meiner Arbeit:

„Standfestigkeit - Eine psychomotorische Dimension, welche gleichzeitig auf geistiger, emotionaler und körperlicher Ebene wirksam ist“

In meiner beruflichen Tätigkeit als Volksschullehrerin sind mir immer wieder sehr auffällige – sowohl in der motorischen Entwicklung, als auch im Verhalten – Kinder untergekommen und ich habe mich damals schon gefragt, warum manche Kinder solche großen motorischen Schwierigkeiten und soziale Integrationsprobleme haben.

Immer mehr Kinder haben zu Schuleintritt eine verzögerte Entwicklung. Sie weisen auffällige motorische Defizite, sowohl grobmotorisch, als auch feinmotorisch, auf. Das Bewegungsverhalten ist häufig nicht dem Alter entsprechend entfaltet und wirkt tollpatschig. Auch die Persönlichkeitsentwicklung ist in vielen Fällen auffällig in Hinsicht auf Selbstständigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Höflichkeit, materielle sowie auch zwischenmenschliche Wertschätzung und soziales Networking. Bis zu einem gewissen Grad kann dies vielleicht als individuelle und normale Entwicklungsabweichung aufgrund einer neuen Lebenssituation gesehen werden, doch ab wann gilt eine Abweichung als pathologisch? Besteht ein Zusammenhang zwischen motorischer und persönlicher Entwicklungsstörung? Ist geringe motorische Standfestigkeit Ausdruck fehlender beziehungsweise geringer Widerstandsfähigkeit in belastenden Situationen, also geringer Resilienz und umgekehrt?

Ich habe in meiner ersten, also in dieser Arbeit die Grundlagen definiert und auf die zweite Arbeit hingeleitet. Ich habe auch alle wichtigen Begriffe erklärt, um dann auf diesen Begriffen aufbauen zu können. In der zweiten Arbeit werde ich weiters recherchieren, ob es Verfahren gibt, die sowohl die Reife der motorischen, als auch der persönlichen Entwicklung – insbesondere der Standfestigkeit und der Resilienz - testen und diese auch verknüpft oder von mir in Zusammenhang gesetzt werden können. Weiters möchte ich klären, wie ein physiotherapeutisches Präventivangebot, das die motorischen, als auch die persönlichkeitsbildenden Fähigkeiten eines Kindes im Schuleintrittsalter fördert, inhaltlich und formal altersentsprechend aufzubauen ist.

- Zentrale Fragestellung:

Gibt es Testverfahren, die die motorische Entwicklung und die Persönlichkeitsentwicklung abfragen, und geben diese Testverfahren Auskunft über eine möglicherweise bestehende Wechselwirkung?

Wie kann ein physiotherapeutisches Präventivangebot ausschauen, das sowohl die motorischen, als auch die persönlichkeitsbildenden Dimensionen fördert?

- Forschungsart:

Die vorliegende Arbeit ist eine nicht empirische Forschungsarbeit, eine Literaturrecherche. Die verwendete Literatur habe ich aus der Bibliothek der FH Campus Wien, den Wiener Büchereien, der Universitätsbibliothek, der Bibliothek der PH Wien, aus der Bibliothek Rabenstein, sowie aus zahlreichen Gesundheitszeitschriften und Magazinen bezogen.

- Aktueller Stand:

Durch die intensive Auseinandersetzung mit zahlreicher Literatur habe ich mir einen guten Grundstock für meine zweite Arbeit erarbeitet und denke, dass ich einige meiner Fragestellungen nun schon nach meinem derzeitigen Wissensstand beantworten könnte.