Titelaufnahme

Titel
Softtape – Eine wirkungsvolle Behandlungsmaßnahme zur Steigerung des Bewegungsausmaßes im subluxierten hemiplegischen Glenohumeralgelenk?
Weitere Titel
Soft Tape - An effectiv treatment measure for increasing the range of motion in hemiplegic subluxated glenohumeral joint?
AutorInnenWolffhardt, Miriam
GutachterSchnell, Daniela
Erschienen2013
Datum der AbgabeMai 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bachelorarbeit 1 bietet einen kurzen Überblick über das derzeit bekannte Hintergrundwissen zu den Themen Schlaganfall, Halbseitenlähmung als Folge eines Schlaganfalles und am Thema Softtape. Es wird im Besonderen auf die Problematik der subluxierten Schulter bei einer Halbseitenlähmung eingegangen.

Es werden die Effekte des Softtapes beschrieben und dessen Anwendung bei der neurologischen Problematik der Halbseitenlähmung.

Die Schulter ist bei Patienten/innen mit einer Halbseitenlähmung ein großes Kapitel.

Die Subluxation im hemiplegischen Glenohumeralgelenk ist ein häufiges Phänomen, welches die Beweglichkeit einschränkt und ein Faktor für den Schulterschmerz sein kann.

Lo et al konnte zeigen, dass bei Patienten/innen nach einem Schlaganfall mit Schulterschmerzen zu 44% eine Subluxation besteht, welche aber nicht allein ausschlaggebend für den Schulterschmerz sein muss, meistens ist eine Kombination aus den unten angeführten Faktoren dafür verantwortlich.

Die schmerzverursachenden Faktoren sind Kapselentzündung, das Impingement-Syndrom und das „Schulter- Hand- Syndrom“.

Da sich diese Faktoren meist gegenseitig beeinflussen, könnte ein Nebeneffekt meiner Literaturrecherche die Schmerzminderung durch ein Softtape sein.

Um eine genaue Diagnostik der Schulterproblematik zu gewährleisten, müsste man mit allen Probanden/innen der Studie eine aktuelle Röngtenaufnahme machen, um sicher zu gehen, dass eine Subluxation vorhanden ist. Dafür gibt es standardisierte Röngtenaufnahmen, die jedoch eine aufrechte Sitzhaltung voraussetzen.Für eine empirische, wissenschaftlich aussagekräftigen Studie, bräuchte man viele Patienten/innen mit einer Halbseitenlähmung, die als Folge eine Subluxation im Glenohumeralgelenk aufweisen, und weiters eine Kontrollgruppe mit Z. n. Schlaganfall, aber ohne Subluxation im Glenohumeralgelenk. Da dieser Vorgang mit meinen Mitteln nicht möglich ist, habe ich mich für eine Literaturarbeit entschieden.

Die aufbauende Arbeit besteht aus einer Literatursammlung.

Der aktuelle Wissensstand über subluxierte Schultern bei Patienten/innen mit einer Halbseitenlähmung in Kombination mit der Behandlungsmaßnahme des Softtapes ist noch wenig erforscht, im Besonderen will ich in dieser Arbeit die Frage, ob eine zentrierende bzw. stabilisierende Tapeanlage das Bewegungsausmaß verbessern kann, beantworten. Bisher wurde meist der Forschungsfrage, ob das Tape zur Schmerzlinderung beiträgt, nachgegangen. Deswegen möchte ich in meiner Literaturrecherche eine mögliche Schmerzlinderung nur als Nebeneffekt beschreiben und mich vor allem auf die Steigerung des Bewegungsausmaßes im Schultergelenk konzentrieren.

Das Softape wird in der Neurologie bei verschiedensten Problematiken angewandt, es wird beschrieben, dass es den Tonus reguliert.

Wie in den Hypothesen erwähnt, könnte eine zentrierende bzw. stabilisierende Tapeanlage das Bewegungsausmaß verbessern.

Die Literatursuche wurde vor allem auf die Datenbanken Google scholar, Pedro, Pubmed und tapingbase beschränkt. Weiters wurde nach Bücherliteratur und Artikeln in Fachzeitschriften in den Bibliotheken der Fachhochschule Wien und der Medizinischen Bibliothek zurückgegriffen. Es wurde vor allem Literatur bis zum Jahr 2000 gesucht.

Die angewandten Schlüsselwörter in den Datenbanken waren: Schlaganfall, Epidemiologie des Schlaganfalles, Schlaganfallrehabilitation, hemiplegic shoulder pain, Apoplexie und Tape, Kinesiotaping, Kinesiotape, Taping, Medi-Tape, shoulder Subluxation, Hemiplegia, Hemiplegia shoulder;

Es gibt einige Limitationen, die diese Literaturrecherche einschränken. Anzuführen ist, dass es wenig Literatur über die Anwendung von Softtapes in der Neurologie, speziell bei Hemiplegie bzw. Hemiparesen nach einem Schlaganfall gibt. Viele Studien stehen nicht als Volltext-Version zur Verfügung oder werden in Kombination mit einer weiteren Therapiemethode z.B. Elektrostimulation angewandt. Aufgrund der wenigen Literatur wurden keine Ausschlusskriterien im Bezug auf das Studiendesign festgelegt.

Für diese Literaturrecherche wurde vor allem nach Empirischer Literatur im Bezug auf das Taping bei einer Subluxierten hemiplegischen Schulter gesucht. Weiters wurde Literatur eingesetzt, welche für das Hintergrundwissen von großer Bedeutung ist.

In der darauf aufbauenden zweiten Bachelorarbeit wird eine Sammlung von Studien verglichen um die zentrale Fragestellung dieser Arbeit beantworten zu können und die Hypothesen zu überprüfen.

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