Titelaufnahme

Titel
Thrombozyten: Biologie, Aggregationsverhalten & Vorstudien zur künstlichen Kennung bzw. Schnellanalytik
Weitere Titel
Thrombocytes: biology, aggregation behaviour & pre-studies for artificial identification and quick tests
AutorInnenBrunner, Lisa
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Thrombozytenbiologie / Physiologische und pathologische primäre Hämostase / Analysemethoden für das Aggregationsverhalten / Schnelltests für das Aggregationsverhalten
Schlagwörter (EN)Biology of thrombocytes / Physiological and pathological primary haemostasis / Analysis of aggregation / Quick tests of aggregation behaviour
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Vorgängen der primären Hämostase und der Analysemethoden dieser. Im Vordergrund steht die Beteiligung der Thrombozyten, weshalb auch die allgemeine Zellbiologie, insbesondere die wichtigsten Bestandteile, die an der Blutgerinnung beteiligt sind, zusammengefasst wurde. Des Weiteren werden der physiologische Ablauf sowie angeborene und erworbene Erkrankungen der primären Hämostase erläutert. Darunter das Bernard-Soulier Syndrom, bei dem eine angeborene Störung der Adhäsion vorliegt, die Glanzmann Thrombasthenie mit einer Störung des GPIIb-IIIa-Komplexes und erworbene Erkrankungen wie z.B. Urämie, chronische Lebererkrankungen, akute Leukämie und chronische myeloproliferative Erkrankungen. Anschließend geht es um das Aggregationsverhalten in der Diagnostik. Hierbei gibt es konventionelle Labormethoden und Schnelltests. Bei beinahe allen Tests werden zu Vollblut oder plättchenreichem Plasma Agonisten zugegeben und die Gerinnselbildung entweder optisch oder durch Änderung des Widerstands oder der Erfassung der Verschlusszeit einer Öffnung gemessen. Obwohl die konventionellen Analysen in vielen Aspekten den Schnelltests einen Schritt voraus sind, haben die Schnelltests einen großen Vorteil: die Responsezeit ist um einiges kürzer. Auch weitere Vor- und Nachteile werden erörtert.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the processes of primary haemostasis and how they can be analyzed. Very important components are platelets, therefore their cell biology is summarized, especially those parts, which are involved in the clot forming process. Furthermore the physiological procedure and congenital and acquired dysfunctions of primary haemostasis are explained. Among others the Bernard-Soulier syndrome, where a congenital defect of adhesion is the reason of bleeding disorder, the Glanzmann’s thrombasthenia with a dysfunction of the GPIIb-IIIa complex and acquired disorders, e. g. uraemia, chronic liver diseases, acute leukaemia and chronic myeloproliferative disorders. The subsequent part deals with the aggregation in diagnosis, especially with conventional methods and quick tests. At almost every test agonists are added to whole blood or platelet rich plasma. The clot forming is measured either optically or with resistance change or the recording of the hole closing time. Although most of the time conventional methods are one step ahead of quick tests, the latter has one big benefit: the response time is much shorter. More benefits and disadvantages are explained.

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