Titelaufnahme

Titel
Die Bedeutung der Immunhistochemie in der Differentialdiagnose von primären Tumoren der Leber und Lebermetastasen
Weitere Titel
The Importance of Immunohistochemistry in the Differential Diagnosis of primary Liver Tumors and Liver Metastases
VerfasserFamler, Marion
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Immunhistochemie / tumorspezifische Marker / primäre Lebertumore / Lebermetastasen / Differentialdiagnose
Schlagwörter (EN)Immunohistochemistry / tumor-specific marker / primary liver tumors / liver metastases / differential diagnosis
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der Leber siedeln sich oftmals Karzinome des Colons, des Magens, der Mamma, des Pankreas, etc. an, seltener auch neuroendokrine Tumore und Melanome. Gleichzeitig bilden sich in der Leber auch eigenständige Neoplasmen aus, wobei die häufigsten malignen Tumore das Hepatozelluläre und das Cholangiozelluläre Karzinom darstellen.

Stanzbiopsien bzw. Teilresektate werden histologisch untersucht, wodurch nach der Hämatoxylin-Eosin-Färbung sowohl zwischen benignen, als auch malignen Tumoren unterschieden kann werden. Des Weiteren lässt sich auch feststellen, ob es sich um primäre oder sekundäre Tumore handelt. Mit Hilfe der Immunhistochemie und einem Algorithmus tumorspezifischer Marker lassen sich die meisten Karzinome und Metastasen der Leber identifizieren.

Da aber vor allem Sekundärtumore von Adenokarzinomen sehr schwer von einem Cholangiozellulärem Karzinom abzugrenzen sind, kann hier meist nur unter Berücksichtigung der klinischen Befundkonstellation eine sichere Diagnose gestellt werden. Eine immunhistochemische Abklärung einer Verdachtsdiagnose ist ebenso für den therapeutischen Verlauf für die Patientin bzw. den Patienten von besonderer Bedeutung.

Zusammenfassung (Englisch)

Cancers of the colon, stomach, breast, pancreas, etc. can often lead to liver metastases. Neuroendocrine tumors and melanomas can do so as well, though less frequently. The liver also develops independent neoplasms, of which the most common malignant tumors are hepatocellular and cholangiocellular carcinoma.

Biopsies or segmental resections are examined histologically, with hematoxylin-eosin staining used to distinguish between benign and malignant tumors. It's also possible to differentiate between primary and secondary tumors. Most carcinomas and metastases can be identified with the help of immunohistochemistry and algorithms drawing on tumor-specific marker values.

Metastases of adenocarcinomas are particularly difficult to distinguish from cholangiocellular carcinoma, so a safe diagnosis can only be made by taking account of the full collection of clinical findings. Immunohistochemical investigation of a suspected diagnosis is particularly important for ensuring timely and appropriate treatment.