Titelaufnahme

Titel
Elution in der Blutgruppenserologie
Weitere Titel
Elution in blood group serology
VerfasserNebenführ, Sofie
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Antikörperdifferenzierung / Autoantikörper / Direkter Coombstest / Eigenkontrolle / Elution / Indirekter Coombstest / Morbus haemolyticus neonatorum
Schlagwörter (EN)antibody differentiation / autoantibody / direct coombstest / autocontrol / elution / indirect coombstest / Morbus haemolytius neonatorum
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Eluierung erythrozytärer Antikörper. Bei diesem Verfahren werden abzuklärende Antikörper aus deren reversiblen Bindung mit ihrem jeweiligen Bindungspartner auf der Oberflächemembran von Erythrozyten abgesprengt. Die in diesem Elutionsprozess dissozierten Antikörper stehen anschließend in einem seperaten Verfahren für die Identifizierung zur Verfügung. Die Differenzierung dieser eluierten Antikörper weist in zahlreichen immunhämatologischen Bereichen Relevanz auf. Insbesondere das Aufzeigen der unterschiedlichen Indikationen für die Durchführung der Elution, sowie das Auffinden einer geeigneten Elutionstechnik bilden die wesentlichen Bereiche dieser Arbeit.

Da seit Entwicklung der ersten Elutionstechniken anfang des 20. Jahrhunderts durch Landsteiner und Miller das Verfahren der Elution oftmals durch den Einsatz unterschiedlicher Ablösetechniken modifiziert wurde, mussten zunächst die vielfältigen Ablösemedien, wie Ether, Chloroform oder Säure, in Bezug auf Technik und Ergebnisqualität verglichen werden. Resultierend aus zahlreich durchgeführten Literaturrecherchen stellte sich die Eluierung mittels Säure als erste Wahl für die genaue Spezifitätsbestimmung von erythrozytären Antikörpern heraus. Kommerziell erhältliche Kits unterschiedlicher Firmen, die in dieser Arbeit beschrieben und verglichen werden, basieren ebenfalls auf dem Prinzip der Säureelution. Das mit dieser Elutionstechnik gewonnene Eluat bietet die Möglichkeit der Abklärung der in ihrer Anzahl steigenden Antikörperkombination. Insbesondere in der Differenzierung positiv direkter und indirekter Coombsteste gewinnt das manuelle Verfahren der Elution immer mehr an Bedeutung.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the elution of antibodies from erythrocyte. The purpose of this technique is the removal of antibodies from coated red blood cells. During this process the antibodies dissociate from the antigen, which is localized on the membrane of the erythrocyte. Afterwards identification cells with different antigen profiles are used to analyse them. The differentiation of these eluted antibodies is very important in immunohematology. Pointing out the different indications for the implementation of the elution, and the finding of a suitable elution technique are the main areas of this work.

Since the first elution by Landsteiner and Miller in the early 20th century, the method of elution was often modified by using different release techniques. To demonstrate the advantages and disadvantages of each different method the first step was to compare the diverse medias to quality of results and terms of technology.

As a result of numerous conducted literature searches the acid elution turns out to be the best elution technique. Commercially available kits from different companies are also based on the principle of acid elution. The different kits are discussed and compared in this paper. The acid elution offers the possibility of clarifying the increasing numbers of antibody combinations. Especially in the further determination of positive direct and indirect coombstests the manual method of elution is gaining in importance.