Titelaufnahme

Titel
Grundlage der Analyse des Eml4-ALK Rearrangements bei NSCLC
Weitere Titel
Scientific background of the analysis of the Eml4-ALK rearrangement in NSCLC
VerfasserRainbacher, Anna Katharina
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Crizotinib / Detektionsmöglichkeiten / EGFR / Eml4-ALK / Kanzerogenese / Klassische Therapiemöglichkeiten / Lungenkarzinom / Stadieneinteilung / zielgerichtete Therapie (targeted therapy) / Tyrosinkinaseinhibitoren
Schlagwörter (EN)crizotinib / detection methods / EGFR / Eml4-ALK / carcinogenesis / classical treatmant options / lung cancer / staging / targeted therapy / tyrosinkinasinhibitors
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Lungenkarzinom ist weltweit die häufigste tumorbedingte Todesursache bei Männern und Frauen. Aufgrund mangelnder Prädiagnostik und klinischer Symptomatik wird es meist erst diagnostiziert, wenn bereits ein fortgeschrittenes Stadium mit Metastasen vorliegt und eine Heilung so gut wie aussichtslos ist. Allein in Österreich sind im Jahr 2012 3.652 Menschen an dem Bronchuskarzinom verstorben.

Bei etwa 80-95% der diagnostizierten Lungenkarzinome liegt eine Assoziation mit dem inhalierten Tabakrauch, passiv oder aktiv, vor. In den anderen Fällen können oftmals molekulare Veränderungen, sogenannte „oncongenic driver mutations“ wie die EGFR Mutation oder das Eml4-ALK Rearrangement nachgewiesen werden.

Diese Arbeit beschäftigt sich speziell mit dem Eml4-ALK Rearrangement beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom, da PatientInnen mit einem Eml4-ALK positivem Tumor-Befund von der Therapie mit spezifischen Tyrosinkinasinhibitoren im Gegensatz zu herkömmlichen Therapieoptionen deutlich profitieren können, das gilt sowohl hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens (progression free survival, PFS) als auch für das Gesamtüberleben der Patienten (overall survival, OS).

Das Eml4-ALK Rearrangement kommt in ca. 4% der LungenkarzinompatientInnen vor. Dies entsteht durch Fusion des N-terminalen Endes des Eml4 mit der intrazellulären Kinasedomäne von ALK. Es kommt es zur konstitutiven Expression einer aktiven Tyrosinkinase, die ständig die Signalwege anschalten, welche Hemmung der Apoptose und Proliferation regulieren.

Ziel dieser Arbeit ist es, durch Literaturrecherche den neuesten Stand der Wissenschaft hinsichtlich des Eml4-ALK Rearrangement, verschiedener Detektionsmöglichkeiten und Therapieformen darzulegen.

Zusammenfassung (Englisch)

Lung cancer is the leading cancer-related cause of death in men and women worldwide. Due to lack of screening methods and clinical symptoms, it is usually diagnosed at an advanced stage, when metastases are present and a cure is almost hopeless.

In approximately 80 to 95% of diagnosed lung cancers an association with inhaled tobacco smoke, whether passive or active, can be found. In the other cases often so called oncogenic driver mutations like EGFR mutations or the Eml4-ALK rearrangement can be detected using molecular diagnostic tests.

This thesis deals with Eml4-ALK rearrangement in non-small cell lung cancer because patients whose tumors are diagnosed Eml4-ALK positive can benefit dramatically from treatment with specific tyrosinkinaseinhibitors regarding progression-free survival (PFS) as well as overall survival (OS) compared to conventional treatment options.

The Eml4-ALK rearrangement occurs in about 4% of lung cancer patients. The N-terminal end of the Eml4 protein is fused to the intracellular kinase domain of ALK and this results in the expression of a constitutively active tyrosine kinase which permanently activates downstream signaling pathways inhibiting apoptosis and stimulating proliferation.

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The aim of this study is to sum up state of scientific information about the Eml4-ALK rearrangement, detection methods and possible therapeutic options.