Bibliographic Metadata

Title
Die Wertigkeit von immunzytochemischen Färbungen in der Differenzierung von pulmonalen Tumoren
Additional Titles
The value of immunocytochemical staining in the differentiation of pulmonary tumors
AuthorSzepesi, Lucia
Thesis advisorSchalleschak, Johann
Published2013
Date of SubmissionJune 2013
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)AG-AK-Reaktion / Bronchoskopie / Differenzialdiagnose / Doppelfärbung / Immunzytochemie / Materialmangel / Metastasen in der Lunge / Morphologische Diagnostik / Pulmonale Tumore / Tumormarker
Keywords (EN)antigen-antibody-reaction / bronchoscopy / differential diagnosis / double staining / immunocytochemistry / shortage of material / metastasis in the lung / morphological diagnosis / pulmonary tumors / tumor marker
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Die zytologische Diagnostik hat eine lange Entwicklung hinter sich und geht neben einer Vielzahl von Vorteilen auch mit unterschiedlichen Problematiken einher.

Bereits in den Schritten der Verarbeitung wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, welche Untersuchungen durchgeführt werden und wie hoch die Anzahl der nativ verbleibenden Präparate für mögliche nachgeforderte Untersuchungen ist. Dadurch besteht die Notwendigkeit Materialsparende Verfahren zu entwickeln, zu verbessern und für die zytologische Routine anwendbar zu machen. Einen Bereich für zukünftige Lösungsmöglichkeiten stellt die sogenannte Doppelfärbung in der immunzytochemischen Färbetechnik dar. Durch Einführung dieser, in der Histologie bereits angewandten Methode, besteht die Möglichkeit dem Materialmangel entgegenzuwirken.

Weiters ergeben sich aus den morphologisch schwer beurteilbaren Zellbildern oftmals Probleme bei einer eindeutigen Diagnosestellung. Um die Befunderstellung zu unterstützen und somit eine für die Patienten und Patientinnen effektive Therapie auswählen zu können, werden immunzytochemische Verfahren angewendet. Während zu Beginn nur einige wenige Antikörper für den Nachweis verschiedener Zellbestandteile zur Verfügung standen, nimmt in der heutigen Zeit sowohl die Anzahl aber auch die Spezifität und Sensitivität dieser zu. Dennoch ist und bleibt die Beurteilung des morphologischen Zellbildes die Basis der zytologischen Diagnostik. Ohne grundlegende Kenntnisse in diesem Bereich und Verdachtsdiagnose können die entsprechenden Antikörper für die immunzytochemischen Verfahren nicht korrekt gewählt werden.

Abstract (English)

Cytologic diagnosis has a long history and despite its unquestionable advantages there are still obstacles to overcome.

It is of vital importance to handle tissue samples with as much care as possible, as there might be a demand for additional samples for later investigations. Thus, tissue saving methods need to be invented, improved and adapted in a way such that they become an efficient method that is usable in cytological routine procedures. One example of a promising approach is double staining, which belongs to the group of immuncytological staining methods and is widely used in histology. It is possible that new adaptions of this method might turn out as a potential weapon against the lack of sufficient tissue quantity.

In addition to the challenges above, it is often very difficult to evaluate the microscopic images, which results in difficulties in finding the correct diagnosis. We will show that immuncytochemical methods are an efficient way to support the diagnosis process, which is a foundation pillar for the choice of the best therapy available for the patient. Today, there is an ever increasing number of tumor markers with the highest specificity and sensitivity. Despite the fast developments in this field, the evaluation of the morphological images remains unrivalled. Without foundational knowledge in cytology and/or a presumptive diagnosis it is almost impossible to choose the right antibodies and immuncytochemical methods from the variety of the available ones