Titelaufnahme

Titel
Musik als Brücke zwischen der Welt der Autisten und ihrer Außenwelt
Weitere Titel
Music as a bridge between the world of autists and their external world
VerfasserGlira, Maria
Betreuer / BetreuerinSchweiger, Sabine
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuli 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Music und Authismus
Schlagwörter (EN)Music and authism
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit geht es um die Auseinandersetzung von Musiktherapie mit Autisten, was kann sie bewirken, kann sie Defizite kompensieren, wann ist eine Musiktherapie bei Autisten indiziert, wann nicht?

Im ersten Kapitel wird auf den Begriff "Autismus" eingegangen und Ursachen, Arten, Ätiologie und Epidemiologie erklärt.

Im nächsten Kapitel werden die Therapieansätze bei Autismus erläutert, mit Schwerpunkt auf die Musiktherapie und die Ausbildung zum/r Musiktherapeut/in.

Im letzten großen Kapitel wird auf die eigentliche Fragestellung eingegangen, und die lautet:

Kann mit Hilfe einer Musiktherapie eine Verbindung zwischen der Welt der Autisten

und ihrer Außenwelt hergestellt werden? Meistens kann mit Musik ein Zugang zur Welt

von Menschen mit autistischen Störungen aufgebaut werden, da Menschen mit solchen

Störungen oft besondere musikalische Merkmale aufweisen und besonders auf Musik ansprechen.

Diese Art von Therapie ist bei Autisten oft indiziert, da sie eine Möglichkeit

bietet um sich auf auszudrücken, welches ein Merkmal ist, dass fast bei allen Betroffenen

auftritt. Dabei muss die Therapie individuell auf den Autisten eingestellt werden, beispielsweise

hört einer lieber zu, ein anderer nimmt lieber am aktiven Musizieren teil und

nimmt selbst ein Instrument in die Hand. Jedoch muss die Musiktherapie nicht bei jeden

Autisten positive Ergebnisse aufzeigen. Es kann auch sein, dass Autisten Musik als Lärm

empfinden oder sie dazu nützen um dauerhaft reale Beziehungen zu ersetzen.

Zusammenfassung (Englisch)

This research work with the title "Music as a bridge between the world of autists and

their external world" concentrates on the effect of a music therapy, focuses on the deficits

it can offset and goes into the suitability for the different types of autists.

In the first chapter the concept of "autism" is defined extensively. The causes, the dfferent

types, the etiology and the epidemiology are explained.

The second chapter goes into the different approaches of therapy for autistic patients and

puts emphasis on the music therapy and the qualification and formation music therapists

have to do.

In the last part of the thesis the author tries to give an answer to the essential question

"Is it possible to build up a relationship between the autists and their external environment?".

Often music can enable an easier access for people with autistic disturbances,

due to the fact that these habitually feature a particular musical sensibility. The music

therapy facilitates showing feelings, expressing own ideas and constructing relationships

to outsiders and things. The therapy has to be adapted individually to each autist, due to

the fact, that not everyone accepts music as a cure for the own disease. Some autists prefer

just listening to music or the singing therapist, others immediately participate actively

and play music with different instruments. Nevertheless the author has learned that the

music therapy shows almost always positive impact on autists.