Titelaufnahme

Titel
Die Deprivationsprophylaxe bei der Pflege älterer Menschen in geriatrischen Einrichtungen im Kontext tiergestützter Fördermaßnahmen
Weitere Titel
The prophylaxis of deprivation in nursing care of elderly people in nursing homes in context with animal assisted activities
VerfasserSchneider, Sandra
GutachterRiegler, Barbara
Erschienen2013
Datum der AbgabeSeptember 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Deprivationsprophylaxe / Tiergestützte Fördermaßnahmen / Tiergestützte Therapie / ältere Menschen / Pflegeheim / Paro / Deprivation / Prophylaxe / Tiere als Therapie / Pflege älterer Menschen / Tierroboter
Schlagwörter (EN)Prophylaxis of deprivation / animal assisted therapy / animal assisted activities / elderly people / nursing homes / Paro / deprivation / prophylaxis / nursing care of elderly people
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschaftigt sich mit dem Einsatz tiergestutzter Fordermanahmen zur Deprivationsprophylaxe

in der Pfege alterer Menschen in geriatrischen Einrichtungen. Die systematische Literaturrecherche ergab keine fundierten Angaben zum gezielten Einsatz von Tieren in der Deprivationsprophylaxe, weswegen Ziel dieser Arbeit ist, vorhandene Literatur zu den psychischen und physischen Auswirkungen von Tieren auf den alten Menschen im

Kontext Deprivationsprophylaxe zu erlautern. Hierbei werden Moglichkeiten zur Prophylaxe

der sensorischen, emotionalen, sozialen und kognitiven Deprivation geschildert wie auch die

Aufgabe der Pflegepersonen, welche beispielsweise bei dem Assessment und der Evaluation

von groer Bedeutung sind. Der Nutzen von Tieren als Brucke zwischen Bewohner und Pflegeperson

zur Verbesserung der Beziehung und Kommunikation ist ein weiterer Aspekt dieser

Arbeit. Zum Schluss werden Risiken und Grenzen tiergestutzter Interventionen dargestellt

und neue Technologien am Beispiel der Roboter Robbe "Paro" als Gegensatz zu echter Tiertherapie

erlautert. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass Tiere eine gute Moglichkeit fur

Pfegende darstellen, um den Kontakt zu alteren Menschen in Pflegeheimen zu verbessern

und sie physisch und psychisch zu fordern. In Osterreich ist es jedoch ein noch nicht haug

umgesetztes Konzept in Pflegeheimen, welches durch vermehrte evidenzbasierte Studien

auf diesem Gebiet verbessert werden sollte.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the use of animal-assisted activities in prophylaxis of deprivation in

nursing care of elderly people in nursing homes. The systematic literature search yielded

no reliable information on this specic topic, wherefore the aim of this work is to discuss

the existing literature on the psychological and physical eects of animals on the elderly in

the context of prophylaxis of deprivation. At this juncture possibilities for the prevention

of sensory, emotional, social and cognitive deprivation are described as well as the role of

carers, which are for example in the assessment and the evaluation of major importance.

In addition, the use of animals as a bridge between residents and carers to improve the

relationship and communication is another aspect of this work. Finally, risks and limitations

of animal-assisted interventions are presented and discussed new technologies are discussed,

using the example of the robot seal "Paro" as opposed to real animal therapy. The results

of this study show that animals are a good opportunity for nurses to improve contact with

elderly people in nursing homes and to promote their physical and mental condition. In

Austria it is not a commonly implemented concept in nursing homes yet, which should be

improved by increased evidence-based studies in this area.