Titelaufnahme

Titel
Das Phänomen "Gewalt" im pflegerischen Alltag - Welche präventiven und reaktiven Möglichkeiten hat Soziale Arbeit in diesem Arbeitsfeld?
Weitere Titel
The phenomenon "violence" in custodial workaday life - Which preventive and reactive possibilities does Social Work have in this field of work?
VerfasserDarthé, Bernadette
Betreuer / BetreuerinBakic, Josef
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gewalt in der Pflege / Gewalt an pflegebedürftigen Personen / Gewalt an Pflegepersonal / stationäre Einrichtungen / Pflegepersonal / klinische Sozialarbeit / Gewaltprävention
Schlagwörter (EN)violence in custodial care / violence on high-maintenance persons / violence on nursing staff / residential care homes / nursing staff / clinical social work / preventing violence
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

„Das Phänomen „Gewalt“ im pflegerischen Alltag. Welche präventiven und reaktiven Möglichkeiten hat Soziale Arbeit in diesem Arbeitsfeld?“

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Auftreten von Gewalt in stationären Pflegeeinrichtungen auseinander und beschäftigt sich mit der Frage nach deren Ursachen und Formen, in welchen sie auftreten kann. Weiters geht es in dieser Forschungsarbeit um die Rolle der Sozialen Arbeit in diesem Arbeitsfeld. Anhand von ExpertInnen-Interviews mit diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern und -pflegern, sowie einer Sozialarbeiterin wurden Informationen über Gewalt in stationären Pflegeeinrichtungen, beziehungsweise das subjektive Empfinden dieser, von den interviewten Personen erhoben und den Daten, die aus der Literaturrecherche gewonnen wurden, gegenübergestellt. Außerdem drehten sich die problemzentrierten Interviews um Hilfsangebote, die beim Auftreten von Gewaltsituationen in Anspruch genommen werden können. Die Auswertung der Interviews erfolgte mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Ein wesentliches Ergebnis dieser Arbeit ist, dass Gewalt in unterschiedlichen Formen und Graden auftreten kann und es einen Unterschied macht, von wem die Handlung ausgeht, ob diese als gewalttätig empfunden wird, oder nicht. Eine weitere Erkenntnis ist, dass Soziale Arbeit in diesem Feld durch die Freiwilligkeit der Klientel weniger mit Gewaltsituationen konfrontiert ist und das Vertrauen der Pflegekräfte in Supervision sehr gering ist.

Zusammenfassung (Englisch)

“The phenomenon “violence“ in custodial workaday life. Which preventive and reactive possibilities does Social Work have in this field of work?”

The present work deals with the appearance of violence in stationary residential care homes and with the question of its reasons and forms in which it can manifest itself. Furthermore, this work of research is about the role of Social Work in this field of work. By means of expert interviews of qualified nurses and male nurses as well as of a social worker, information about violence in stationary residential care homes, respectively their subjective feelings about it, was surveyed and compared with the data taken from book research. Besides, the problem centred interviews focussed on offers of help which can be used at the appearance of violent situations. The evaluation of the interviews proceeded by qualitative content analyses according to Mayring. An essential result of this research is that violence can appear in various forms and levels, and that it makes a difference who it originator of the action is, if it is felt to be violent or not. A further finding is that Social Work in this field of work, because of the voluntariness of the clientele, is less confronted with violent situations and that the trust of care professionals in supervision is very small.