Titelaufnahme

Titel
Psychiatrie wirkt?! Momente zwischen Struktur und Beziehung.
Weitere Titel
Psychiatry affects?! Moments between structure and relationship.
VerfasserKrainer, Iris
Betreuer / BetreuerinHammer, Elisabeth
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Psychiatrie / Institution / Rahmenbedingungen / Beziehungsgestaltung / Kommunikation / Wandel
Schlagwörter (EN)Mental hospital / Institution / structures / relationship / change / communication
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich damit, wie institutionelle Strukturen eines psychiatrischen

Krankenhauses die Beziehungsgestaltung zwischen Patient_innen und Professionist_innen

beeinflussen. Das psychiatrische Setting ist geprägt von „routinisierten“ Tagesabläufen, in

denen jedoch Momente entstehen, wo die starren Strukturen brechen und informelle

Situationen entstehen. Die Arbeit legt den Fokus auf diese Strukturbrüche und zeigt somit

auf, wo den Patient_innen die größtmögliche Wahrung ihrer Individualität und

Bedürfnisse zuteil werden kann. Dies kann als möglicher Deinstitutionalisierungsprozess

innerhalb einer Institution gesehen werden. Daraus ergibt sich die Argumentation,

Deinstitutionalisierung aus einem institutionellen Setting zu sehen. Schließlich kann

Deinstitutionalisierung nur adäquat erfasst werden, wenn der Fokus zuvor auf die

Institution gerichtet ist und dass auch innerhalb der Institution bereits

Deinstitutionalisierungsprozesse sichtbar sind.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with institutionalized structures in mental hospitals and the impact on the

relationships between patients and professionals these structures produce. Although the

mental setting is affected by a strict daily routine, there is a possibility of moments during

which these unflexible structures can be opened and informal situations emerge. This

thesis focuses on breaks within structures, which point out possibilities to insure patients

individuality and personal needs. This might be seen as a process of deinstitutionalization

within an institution. In consequence the deinstitutionalization has to be seen as a process

developing internally in the framework of an institution. After all deinstitutionalization

can only be achieved, by primarily focussing on the institution itself, because processes of

deinstitutionalization are already distinct and visible inside an institution.