Titelaufnahme

Titel
Tür an Tür mit dem "Wahnsinn"
Weitere Titel
Living next door to "insanity"
VerfasserSummerauer, Katharina
GutachterHammer, Elisabeth
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)De-Institutionalisierung / Psychiatrie / Sozialverhalten / Sozialraumorientierung / Inklusion / Wohnumfeld / Nachbarschaft / Wohnbedürfnisse / Konfliktmanagement / Betreutes Wohnen / Normalisierungsprinzip
Schlagwörter (EN)De-Institutionalization / Psychiatry / Social behaviour / Networking in the local community / Inclusion / Residential environment / Neighbourhood / Conflict management / Assisted living / Concept of normalization
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den sozialarbeiterischen Perspektiven der Deinstitutionalisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Auswirkungen auf das unmittelbare Wohnumfeld bzw. die Nachbarschaft.

Zuerst wird der Begriff „Deinstitutionalisierung“ geklärt, sowie die historischen Ursprünge dieser Wohndynamik. Außerdem werden die Grundsätze und Leitgedanken von „Inklusion“ und „Sozialraumorientierung“ dargestellt und die den Bereichen immanenten Herausforderungen an die Profession Soziale Arbeit.

In weiterer Folge werden relevante psychiatrische Erkrankungen und deren Auswirkungen auf das Sozialverhalten der KlientInnen beschrieben, sowie deren öffentliche Wahrnehmung.

Um dem Thema gerecht zu werden, behandelt ein Kapitel die Wohnbedürfnisse der AkteurInnen und ein weiteres nennt mögliche sozialarbeiterische Angebote, um diesen Bedürfnissen nachzukommen.

Die Forschung erfolgt anhand qualitativer ExpertInneninterviews und in der Arbeit werden die Erkenntnisse der Gespräche mit den theoretischen Beiträgen verglichen und Ambivalenzen sowie Interessenkonflikte aufgezeigt.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the perspective of Social Work on the deinstitutionalization of people with mental disorders and the consequences on the relationships with their neighbourhood.

First of all, the term of “deinstitutionalization” gets clarified, as well as its historical origins. Furthermore you get introduced to the concepts and ideas of “inclusion” and “networking in the social community” and the challenges for a professional Social Work that may come along within these sectors.

In addition, you get information on some relevant mental disorders and their implications and symptoms on the social behavior of the clients as well as the public perception.

Then some chapters envisage the housing needs of the involved people and name some possible offers that Social Workers could provide to comply to these needs.

The research was done by qualitative interviews and the scientific findings get compared to the theoretical parts of the thesis, and conflicts of interests as well as ambivalences are discussed.