Titelaufnahme

Titel
arbeiten wollen.müssen.dürfen : Zum Arbeitsbegriff von SozialarbeiterInnen in sozialökonomischen Betrieben und gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten
Weitere Titel
wanting.needing.being allowed to work When social workers discuss work in labour-politics projects
VerfasserLuger, Kathrin
Betreuer / BetreuerinKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2013
Datum der AbgabeNovember 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Arbeit / Arbeitsgesellschaft / Arbeitsbegriff / Utopien und Ideen zum erweiterten Arbeitsbegriff / Soziale Arbeit / Soziale Unternehmen / Sozialökonomische Betriebe / Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte / Aktivierung
Schlagwörter (EN)work / working society / concepts of work / utopias and ideas / social work / social enterprises / activation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Arbeit beeinflusst das Leben. Besonders wenn es keine gibt. Die Jobs von Menschen haben großen Anteil am Status, den diese in der Gesellschaft innehaben. Der gesellschaftliche Fokus liegt heutzutage auf Arbeit und Konsum, ohne zu arbeiten ist es fast unmöglich einigermaßen zu leben. Obwohl die Zahl der Arbeitsplätze schrumpft, gibt es keine ausreichend wirksamen (politischen) Strategien, um mit dem Problem wachsender Arbeitslosigkeit umgehen zu können. Menschen, die lange keiner Erwerbsarbeit mehr nachgegangen sind, können von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sein.

SozialarbeiterInnen, die in sozialen Unternehmen beschäftigt sind, versuchen langzeit-erwerbslose Menschen wieder zu einer Erwerbsarbeit zu verhelfen, dabei sind sie vor allem mit Problemen, die mit Arbeitslosigkeit einhergehen können, beschäftigt, wie z.B. Schulden, psychischen und physischen Krankheiten, Drogenkonsum, oder Obdachlosigkeit.

Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt auf den Meinungen der SozialarbeiterInnen, die in mehreren Interviews befragt wurden- was sie über Arbeit denken und -wie sie darüber sprechen, einerseits über ihre eigene, andererseits über die ihrer KlientInnen. Weiters werden alternative Möglichkeiten zum engen Begriff von Arbeit - als reine Erwerbsarbeit- gesucht und Ideen von ausgewählten Ökonominnen und PhilosophInnen vorgestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Work influences life. Especially when you do not have a job. A big part of a person´s worthiness and status in society depends on their job. Because the focus of society nowadays is on work and consumption, it is nearly impossible to live properly without working. Although the number of jobs is shrinking, there are no proper (political) ways to cope with the problem of increasing unemployment. As a consequence people who have not had a job for a long time, may suffer from poverty and social exclusion.

Social workers in social enterprises are trying to help long-term unemployed people get back into the working environment, this includes coping with many problems that occur as byproducts of unemployment, like debt, psychological and physical illnesses, drug (ab)use, or homelessness. This paper focuses on the point of view and opinions of the interviewed social workers, what they think and how they talk about work, on the one hand their own work, and on the other hand the work of their clients. Furthermore, alternative models of labour are briefly examined and ideas of a few selected economists and philosophers are presented.