Titelaufnahme

Titel
arbeiten wollen.müssen.dürfen : Zum Arbeitsbegriff von SozialarbeiterInnen in sozialökonomischen Betrieben und gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten
Weitere Titel
wanting.needing.being allowed to work When social workers discuss work in labour-politics projects.
AutorInnenPunz, Judith
GutachterKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2013
Datum der AbgabeNovember 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Arbeit / Arbeitsgesellschaft / Arbeitsbegriff / Utopien und Ideen zum erweiterten Arbeitsbegriff / Soziale Arbeit / Soziale Unternehmen / Sozialökonomische Betriebe / Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte / Aktivierung
Schlagwörter (EN)work / working society / concepts of work / utopias and ideas / social work / social enterprises / activation
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Arbeit beeinflusst das Leben. Besonders wenn es keine gibt. Die Jobs von Menschen haben großen

Anteil am Status, den diese in der Gesellschaft innehaben. Der gesellschaftliche Fokus liegt

heutzutage auf Arbeit und Konsum, ohne zu arbeiten ist es fast unmöglich einigermaßen zu leben.

Obwohl die Zahl der Arbeitsplätze schrumpft, gibt es keine ausreichend wirksamen (politischen)

Strategien, um mit dem Problem wachsender Arbeitslosigkeit umgehen zu können. Menschen, die

lange keiner Erwerbsarbeit mehr nachgegangen sind, können von Armut und sozialer Ausgrenzung

betroffen sein.

SozialarbeiterInnen, die in sozialen Unternehmen beschäftigt sind, versuchen langzeit-erwerbslose

Menschen wieder zu einer Erwerbsarbeit zu verhelfen, dabei sind sie vor allem mit Problemen, die

mit Arbeitslosigkeit einhergehen können, beschäftigt, wie z.B. Schulden, psychischen und physischen

Krankheiten, Drogenkonsum, oder Obdachlosigkeit.

Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt auf den Meinungen der SozialarbeiterInnen, die in mehreren

Interviews befragt wurden- was sie über Arbeit denken und -wie sie darüber sprechen, einerseits

über ihre eigene, andererseits über die ihrer KlientInnen. Weiters werden alternative Möglichkeiten

zum engen Begriff von Arbeit - als reine Erwerbsarbeit- gesucht und Ideen von ausgewählten

Ökonominnen und PhilosophInnen vorgestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Work influences life. Especially when you do not have a job. A big part of a person ́s worthiness and

status in society depends on their job. Because the focus of society nowadays is on work and

consumption, it is nearly impossible to live properly without working. Although the number of jobs is

shrinking, there are no proper (political) ways to cope with the problem of increasing unemployment.

As a consequence people who have not had a job for a long time, may suffer from poverty and social

exclusion.

Social workers in social enterprises are trying to help long-term unemployed people get back into the

working environment, this includes coping with many problems that occur as byproducts of

unemployment, like debt, psychological and physical illnesses, drug (ab)use, or homelessness. This

paper focuses on the point of view and opinions of the interviewed social workers, what they think

and how they talk about work, on the one hand their own work, and on the other hand the work of

their clients. Furthermore, alternative models of labour are briefly examined and ideas of a few

selected economists and philosophers are presented.