Titelaufnahme

Titel
"...aber ICH will!" : Evidenzen über Barrieren in der Anwendung der klientenzentrierten Praxis
Weitere Titel
"... but I want to!" Evidence about barriers in client-centred practise
VerfasserBors, Ute
Betreuer / BetreuerinMulzheim, Susanne
Erschienen2014
Datum der AbgabeMai 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Barrieren / Ergotherapie / Evidenzbasiert / Klientenzentrierte Praxis
Schlagwörter (EN)Barriers / Client-centred practise / Evidence based / Occupational therapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Barrieren des klientenzentrierten Ansatzes. Klientenzentriertheit ist ein Grundelement der Berufsphilosophie von ErgotherapeutInnen. Die Sicherung der Qualität der Umsetzung, ist ein stetig aktuelles Thema.

Literatur: Mittels umfangreicher Literaturrecherche und darauffolgender Ein- und Ausschlussanalyse, konnten 6 Studien gefunden werden, welche die Evidenz dieser Fragestellung erforscht haben. Die kritische Bewertung der Studien erfolgte mittels McMaster-Formular.

Ergebnisse: Es konnten Evidenzen über Barrieren in 3 Kategorien aufgezeigt werden. Barrieren entstehen aufseiten des/der TherapeutIn, des/der KlientIn oder aber systembedingt. Hierbei zählten zu den wichtigsten Überschneidungen die Vorgaben der Institution, Zeitmanagement, finanzielle Möglichkeiten, Wertehaltung des Therapeuten/ der Therapeutin, Macht, mangelnde Bildung über klientenzentrierte Praxis, Symptome der KlientInnen, mangelnde Fähigkeiten der KlientInnen und der Faktor Vertrauen in der therapeutischen Beziehung. Als Überthema konnte der Bereich Ziele im Therapieprozess als schwierig erkannt werden, Barrieren der Klientenzentrierung wurden in allen Studien in Verbindung mit Therapiezielen gebracht.

Diskussion: Es konnten vielfältige Übereinstimmungen in den Ergebnissen gefunden werden, diese wurden mit der ergotherapeutischen Praxis in Verbindung gebracht. Studienergebnisse verloren teilweise aufgrund der kritischen Betrachtung ihre Aussagekraft.

Zusammenfassung: Evidenzen über Barrieren konnten aufgezeigt werden und animieren TherapeutInnen, individuelle Barrieren mittels Reflexion zu analysieren und in Folge zu minimieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the barriers of implementation of client-centred praxis. Client-centeredness is a basic element of professional philosophy of occupational therapists. Ensuring the quality of the implementation is a continuous hot topic.

Research: Through wide literature research and subsequent inclusion and exclusion analysis, 6 studies could be found which have explored the evidence on this issue. The critical evaluation of the studies was performed using McMaster form.

Results: There was evidence found of barriers in 3 categories. Barriers arise on the part of the therapist, the client or systemic. Here, the major intersections were the requirements of the institution, time management, financial resources, values attitude of the therapist, power, lack of education about client-centered practice, symptoms of clients, lack of skills of the client and the trust factor in the therapeutic relationship. Goals all over the therapeutic process are identified as a range topic for barriers in the Client-centerdness.

Discussion: In the results, there were many matches found, these have been associated with occupational therapy practice. Study results partly lost due to the critical consideration their reasonableness.

Conclusio: evidence about barriers could be identified and encourage therapists to analyze individual barriers through reflection and to minimize in a row.