Titelaufnahme

Titel
Möbel Machen Schule. : Auswirkungen von Schulmöbeln auf die Haltung und das Verhalten von Kindern.
Weitere Titel
Furniture enables school. The impact of school furniture on schoolchildren's posture and behaviour.
AutorInnenSchneider, Pia
GutachterMulzheim, Susanne
Erschienen2014
Datum der AbgabeMai 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schule / Klassenraum / physische Umwelt / Schulkinder / Möbel / Einrichtung / Sessel / Stuhl / Tisch / Ergonomie / Anthropometrie / Prävention / Vermittlung / Ergotherapie
Schlagwörter (EN)School / Classroom / physical Environment / Schoolchildren / Funiture / Furnishings / Chair / Desk / Ergonomics / Anthropometry / Prevention / Education / Occupational Therapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit steht das Thema Ergonomie in der Schule im Vordergrund. Es wird anhand von vier quantitativen Studien aufgezeigt, welche Auswirkungen Schulmöbel auf die Haltung, Aufmerksamkeit und die Konzentration von Schulkindern haben können.

Während ergonomische Beratungen und Arbeitsplatzgestaltungen für Erwachsene bereits verbreitet sind, werden Schülerinnen und Schüler als Zielgruppe häufig vernachlässigt. Sie stellen eine inhomogene Gruppe dar, die sich auf Grund des unterschiedlichen und schnellen Wachstums stark variieren kann. Schulmöbel hingegen werden für eine breite Masse und für mehrere Generationen bereit gestellt. Sie sollten daher so konzipiert sein, dass sie sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen können. Schließlich können die Folgen von unpassendem Mobiliar u.a. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und mangelnde Konzentration im Unterricht sein. Die Studien belegen diesen Zusammenhang auf unterschiedliche Weisen, u.a. durch Videoanalysen, Vermessen von Möbeln und Sammeln anthropometrischer Daten. In dieser Arbeit werden die Methoden und Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Beiträge vorgestellt und verglichen.

Es wird deutlich, dass Stühle und Tische sehr häufig nicht den Maßen der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Umso klarer wird, dass in diesem Kontext Handlungsbedarf besteht. Zum einen gilt es die Umwelt so anzupassen, dass sie dem jeweiligen Nutzer entspricht. Zum anderen muss die Prävention fokussiert werden, um zukünftigen Beschwerden vorzubeugen. Dies kann nur durch Aufklärung und Vermittlung von ergonomischen Grundprinzipien erreicht werden, vor allem bei dieser speziellen, noch wachsenden und reifenden Zielgruppe. Ergotherapeuten wären in diesem Kontext gefragt, da ihr Berufsbild zum einen das fachliche Wissen, zum anderen vielseitige Vermittlungsstrategien und Flexibilität bieten kann.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with ergonomics at schools. Four quantitative studies were chosen to show the potential impact of school furniture on schoolchildren's posture and concentrated attention.

While ergonomic counseling and workplace assessments for adults are well known and widespread, children in schools are often not seen as receivers of this kind of advice. Schoolchildren are quite an inhomogeneous group of people, as they differ extremely in growth and size. School furniture is designed for a imaginary average mass and must last for a long time and many generations of schoolchildren. As a consequence, these furnishings should be designed in such a way that they can be adapted to different needs and requirements. Some of the potential consequences of inappropriate desks and chairs can be back pain, headaches and reduced concentration. The studies proof these correlations and present different methods: e.g. video analysis, measuring the furniture and the children's anthropometric dimensions. In this thesis the studies' methods and outcomes are presented and compared with each other.

It will be revealed that there is often a mismatch between the desks' and chairs' dimensions and the children's sizes and anthropometric data. Consequently it can be seen that there is a need for action in this context. On one side, it has to be worked on the environment, in order to make it suitable for the user. On the other side prevention has to be focused in order to preclude potential pains and malpositions. This can only be reached by using ergonomics education and imparting knowledge about posture and adjusting furniture, especially when working with schoolchildren. Occupational Therapists would be perfect for this job because they feature specific professional knowledge, ways of communicating and imparting and last but not least flexibility.

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