Titelaufnahme

Titel
Evidenz von ergotherapeutischen Interventionen bei Beeinträchtigung der Awareness von SHT - Patientinnen / Patienten
Weitere Titel
Evidence for occupational therapy interventions for impaired awareness of persons with traumatic brain injury
AutorInnenStrempfl, Carmen
GutachterErtelt-Bach, Veronika
Erschienen2014
Datum der AbgabeMai 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Awareness / Hirnverletzung / Intervention / Ergotherapie / Neuropsychologie
Schlagwörter (EN)Awareness / Brain injury / Intervention / Occupational Therapy / Neuropsychology
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel:

Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über aktuelle Evidenzen ergotherapeutischer Interventionen bei Beeinträchtigung der Awareness von SHT - Patientinnen / Patienten zu bieten.

Methode:

Eine systematische Literaturrecherche wurde in den Datenbanken CINAHL, PubMed und OTSeeker durchgeführt. Die nach den Einschlusskriterien selektierten Studien wurden mit dem McMaster-Formular kritisch bewertet, beschrieben, synthetisiert und diskutiert.

Ergebnisse:

Vier randomisiert kontrollierte Studien haben den Einschlusskriterien entsprochen. Die insgesamt 130 untersuchten Patientinnen / Patienten inkludieren 108 Patientinnen /Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma. Die Interventionen wurden in verschiedenen Settings durchgeführt. Homogenität weisen die Interventionen bezüglich des Einsatzes von Feedback auf. In jeder der vier Studien wird Feedback in unterschiedlichsten Formen als Intervention eingesetzt. Für die Befundung und Evaluierung wurden verschiedenste Messungen herangezogen. Homogenität weist die primäre Messung der Awareness in allen vier Studien auf. Die Bewertung der Studien erfolgte mit dem McMaster-Formular. Die Studien wurden mit neun beziehungsweise zehn von 15 Punkten bewertet. Die Ergebnisse der Studien wurden in die Punkte Awareness, Handlungsausführung und Zufriedeneinheit gruppiert.

Zusammenfassung:

Aus den Ergebnissen kann für die Praxis abgeleitet werden, dass der Einsatz von Video-Feedback und strukturierter Awareness-Intervention mögliche effektive Anhaltspunkte darstellen. Jedoch kann aufgrund der Heterogenität der Interventionsformen und des kurzen Zeitraumes der Evaluierungen nicht davon abgeleitet werden, welche Interventionsform am effektivsten ist. Es besteht daher die dringende Notwendigkeit zur spezifischen Forschung, besonders im Bereich der längerfristigen Auswirkungen von Interventionen auf den Verlauf der Awareness.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim:

The aim of this study is to provide an overview of evidence for occupational therapy interventions for impaired awareness of persons with traumatic brain injury.

Methods:

A systematic literature search was conducted via CINAHL, PubMed and OTSeeker. The studies which met the inclusion criteria were critically appraised with the McMaster tool, described, synthesized and discussed.

Results:

Four RCTs met the inclusion criteria. 108 of the total 130 participants had a traumatic brain injury. The interventions were carried out in different settings but were homogenous in using feedback as a part of it. In all four studies feedback was used in various forms. For the baseline and post-intervention outcomes different measurement tools were used.

In all studies awareness was the primary outcome measure. The McMaster tool was used for critical appraisal of the studies. They achieved nine or ten out of 15 points on the McMaster scale. The results of the studies were grouped in awareness, functional performance and satisfaction.

Conclusion:

The results indicate that video-feedback and structure awareness-intervention may be relevant clinical implications. Due to the heterogeneous intervention and the short period of evaluation, it is not possible to assess which form is most effective. Therefore it is necessary to highlight the need for more specific research, especially on long-term effects

of awareness-interventions.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.