Titelaufnahme

Titel
„Chill mal!“: Außerschulische Freizeitbetätigungen Jugendlicher in Österreich erhoben mit dem Children’s Assessment of Participation and Enjoyment
Weitere Titel
Austrian Adolescent’s Participation in out-of-School Activities: A Descriptive Study using the Children’s Assessment of Participation and Enjoyment
VerfasserHarrer, Angelika
Betreuer / BetreuerinSchönthaler, Erna
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Jugendliche / Freizeitaktivitäten / Österreich / Children’s Assessment of Participation and Enjoyment / Kulturelle Evaluierung / Partizipation
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Adolescents / Leisure activity / Austria / Children’s Assessment of Participation and Enjoyment / Cultural evaluation / Participation
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Freizeitverhalten österreichischer Jugendlicher.

Grundlegend waren die Fragestellungen, welchen Freizeitaktivtäten Jugendliche ohne

Einschränkungen im Alter von 15 bis inklusive 21 Jahren in Österreich nachgehen,

welche Freizeitaktivitäten in der Literatur beschrieben werden und ob die von den

Jugendlichen genannten Aktivitäten im Children’s Assessment of Participation and

Enjoyment (CAPE) enthalten sind. Zum Erfassen des Hintergrundes wurde eine

Literaturrecherche durchgeführt. Diese zeigte die häufigsten Freizeitaktivitäten von

Jugendlichen in Österreich und Deutschland, Unterschiede zwischen männlichen und

weiblichen Jugendlichen und Erfahrungen bezüglich der Anwendung und der kulturellen

Validierung des CAPEs. Im Anschluss wurde eine deskriptive Studie mit 60

österreichischen Jugendlichen unter Verwendung des CAPEs durchgeführt. Es zeigte

sich, dass die häufigsten Freizeitaktivitäten von Jugendlichen Musik hören, Fernsehen

oder DVD schauen, Telefonieren und das Zubereiten von Essen sind. Männliche

Jugendliche sind sportlich aktiver und spielen häufiger mit Computer oder Spielkonsolen,

während Mädchen vermehrt sozialen und kreativen Aktivitäten nachgehen. Jugendliche

weisen eine große Bandbreite an verschiedenen Aktivitäten und individuelles Vergnügen

an der Freizeitpartizipation auf. Außerdem konnten jahreszeitenspezifische Unterschiede

identifiziert werden. Das CAPE wurde für die Anwendung mit österreichischen

Jugendlichen als geeignet empfunden, allerdings sollten kulturelle Adaptierungen

vorgenommen und technische Neuerungen berücksichtigt werden. Das so gewonnene

Wissen über Freizeitbetätigungen von Jugendlichen führt zu einem besseren Verständnis

dieser Altersgruppe und kann für weitere Studien und in der Praxis genutzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the participation patterns of Austrian adolescents in leisure

activities. The main issues were to assess the leisure activities most commonly

participated in by Austrian adolescents without disabilities aged 15 to 21 years, to identify

leisure activities of adolescents in literature, and to evaluate if the activities listed in the

Children’s Assessment of Participation and Enjoyment are appropriate for Austrian

adolescents. First, a research of literature was completed. It shows the leisure activities

most frequently performed by Austrian and German adolescents, gender differences, and

experiences in the use of the CAPE and its cultural validation. Second, a descriptive

study was conducted. For this purpose 60 Austrian adolescents were interviewed about

their participation patterns in out-of-school activities using the CAPE. The results indicate

that listening to music, watching TV or a rented movie, talking on the phone, and making

food are the most commonly mentioned leisure activities. Males more often participate in

physical activities and play computer or video games, whereas females take part in more

social and creative activities. Adolescents display a wide range of activities and individual

enjoyment of their participation in leisure activities. Additionally, differences due to the

seasons were identified. The CAPE seems to be an appropriate Assessment to be used

in Austria, if cultural adaptations and technical innovations are considered. This

knowledge about the participation patterns of Austrian adolescents assists to gain a

better understanding of this age group and will contribute to future studies and the

implementation in therapeutic interventions.