Titelaufnahme

Titel
Intrapartale fetale Überwachungsmethoden im Vergleich : CTG, FBA, STAN & Pulsoxymetrie
Weitere Titel
Impact of cardiotocography, fetal blood analysis, ST. waveform analysis and fetal pulse oximetry on neonatal outcome.
AutorInnenBreuer, Karin
GutachterHeinzl, Silke
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kardiotokographie / CTG / Azidose / Fetale Asphyxie / ST-Analyse / Fetale Herzfrequenz / Fetale Pulsoxymetrie / Geburt / Austreibungsperiode / Low-risk
Schlagwörter (EN)„fetal monitoring“ / „electronic fetal monitoring“ / „acidemia“ / „fetal asphyxia“ / „STAN“ / „fetal heart rate“ / „fetal pulsoximetry“ / „labour“ / „second stage“ / „low risk“
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung

HINTERGRUND: Ziel der intrapartalen fetalen Überwachungsmethoden ist es, eine neonatale Asphyxie frühzeitig zu erkennen, um die daraus resultierenden Folgen für das Neugeborene zu vermindern. In den Industrieländern wurden in den letzten Dekaden unterschiedliche Methoden entwickelt und ausgetestet. In dieser Bachelorarbeit werden neben der Kardiotokographie (CTG) die fetale Blutgasanalyse (FBA), die ST-Analyse (STAN) und die fetale Pulsoxymetrie bezogen auf Low-risk-Gebärende mit Einlingen am Termin beleuchtet.

METHODE: Aktuelle wissenschaftliche Studien wurden gesichtet. Fachbücher und Kapitel über intrapartale fetale Überwachungsmethoden wurden herangezogen. Für Definitionen wurden medizinische Fachbücher sowie Hebammenlehrbücher verwendet.

ERGEBNISSE: Das CTG weist eine 50% Falsch-positiv-Rate auf. Die Sensitivität ist hoch (80%-91%). Die Spezifität ist niedrig (9%-63%). Das CTG-Muster für sich alleine darf nicht als alleinige Indikation für eine operative Geburtsbeendigung dienen. Durch den Einsatz der FBA kann die Rate an vaginal-operativen Geburtsbeendigungen gesenkt werden. Das kindliche Outcome, gemessen am Apgar-Wert, kann verbessert werden. Der additive Einsatz der ST-Analyse zum CTG senkt die Intra- und Inter-Observer-Variabilität. Diese Methode ist für den täglichen Gebrauch im Kreißzimmer nicht zu empfehlen. Die fetale Pulsoxymetrie als zusatzdiagnostische Methode hat derzeit intrapartal keinen Stellenwert.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

BACKGROUND: The aim of intrapartum fetal monitoring is the rapid detection of neonatal asphyxia in order to preempt resulting negative consequences for the newborn. In industrialised countries, in recent decades, diverse methods have been developed and tested. This thesis focuses on cardiotocography (CTG), fetal blood analysis (FBA), ST. waveform analysis (STAN) and fetal pulse oximetry in relation to singleton births of women in low risk labour.

METHOD: Current scientific research has been considered and literature, in particular chapters on intrapartum fetal monitoring methods, has been utilized. In case of definitions, both medical and midwifery text books have been referred to.

RESULTS: The CTG shows a 50% false-positive ratio; sensitivity being high (80% - 91%) and specifity low (9% - 63%). CTG patterns alone, may not serve as the sole indication for operative delivery. By use of FBA, the rate of operative vaginal delivery can be reduced: The outcome for the child, as measured by the Apgar Score, can be improved. The additive implementation of ST. waveform analysis alongside CTG reduces intra and inter-observer variability. This method is not recommended for common use in the delivery room. Currently, fetal pulse oximetry - as an additional diagnostic aid - is of no intrapartum consequence.

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