Titelaufnahme

Titel
Der Nabelschnurvorfall - Ursachen, Management & Outcome
Weitere Titel
The umbilical cord prolapse - causes, management & outcome
VerfasserButolen, Katharina Elisabeth
GutachterHeinzl, Silke
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Nabelschnurvorfall und kindliches Outcome
Schlagwörter (EN)umbilical cord prolapse / umbilical cord prolapse and perinatal outcome
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Der Nabelschnurvorfall stellt in der Geburtshilfe eine Notfallsituation dar. In der Literatur findet man Risikofaktoren, welche einen Nabelschnurvorfall begünstigen können. Bei Eintritt dieser Komplikation gibt es ein Management um möglichst schnell und effektiv handeln zu können.

Ziel: Mittels einer Literaturrecherche lassen sich mögliche Risikofaktoren sowie das Management bei Eintreten eines Nabelschnurvorfalles aufzeigen. Des Weiteren lassen sich Antworten auf das kindliche Outcome nach einem Nabelschnurvorfall finden.

Methode: Die Literaturrecherche fand in Datenbanken wie PubMed und ScienceDirect sowie Maternityandinfantcare Base statt. Verwendet wurden Suchbegriffe wie „Nabelschnurvorfall“, „umbilical cord prolapse“ kombiniert mit Wörtern wie „Ursachen“ oder „Outcome“.

Ergebnisse: Zu den Risikofaktoren für einen Nabelschnurvorfall zählen unter anderem ein niedriges Geburtsgewicht, instabile Lagen des Kindes, Beckenendlagen, Fehlbildungen, Multiparität sowie ein zweiter Zwilling. Das Management bei Eintritt eines Nabelschnurvorfalles lässt sich mit vorhandenen Richtlinien erörtern. Studien über das kindliche Outcome nach einem Nabelschnurvorfall zeigen einen deutlich niedrigeren Apgar-Wert sowohl nach einer Minute als auch nach fünf Minuten im Gegensatz zu Kindern ohne Nabelschnurvorfall.

Zusammenfassung: Der Nabelschnurvorfall stellt eine seltene, aber ernstzunehmende Komplikation dar. Das Outcome nach einem Nabelschnurvorfall ist besser als angenommen, denn unter Anwendung der Handlungsrichtlinien und einem möglichst gering gehaltenen Zeitfenster zwischen Diagnose und Geburtsbeendigung, hat das Kind höhere Chancen auf ein gutes Outcome.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The umbilical cord prolapse represents an obstetrics emergency situation. In the literature you will find risk factors that may favor a prolapse cord. Upon the occurrence of this complication there is a prescribed management for an efficient way to act.

Aim: By a literature recherche can be shown a potential risk factors and the management of the occurrence of an umbilical cord prolapse. Furthermore, let gather answers to the child's outcome after a prolapsed cord.

Methods: The literature search was conducted in databases like PubMed, ScienceDirect and Maternityinfantcare base with english and german words like "umbilical cord prolapse", "Nabelschnurvorfall" combined with "Ursachen" and „Outcome“.

Results: To the Riskfactores of getting an umbilical cord prolapse includes a low birth weight, unstable position of the child, breech presentation, malformations, multipara as well as a second twin. The management after the occurence of a cord prolpase can be discussed with existing guidlines. Studies about the perinatal outcome after an umbilical cord prolapse shows clearly lower apgar-scores after one minutes and after five minutes than births without cordprolapses.

Conclusio: A cord prolpase is a rare but serious complication. The outcome after a prolapse is better than expected, because by using guidlines and by holding the time in minimum between diagnosis and delivery, the child has a higher chance of an good outcome.