Titelaufnahme

Titel
In-vitro-Fertilisation-Schwangerschaft auf Umwegen
Weitere Titel
In-vitro-fertilization-pregnancy in a roundabout way
VerfasserNepras, Teresa
GutachterHeinzl, Silke
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Reproduktionsmedizin / IVF / Hebammensprechstunde und IVF / fertility massage
Schlagwörter (EN)reproductive medicine / IVF / Midwives and IVF / Fruchtbarkeitsmassage
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit gibt einen kurzen Überblick über die verschiedenen Behandlungsmethoden der Reproduktionsmedizin bei unfruchtbaren Paaren. Die psychosozialen Aspekte werden dahingehend ebenfalls beschrieben. Der Aufgabenbereich der Hebamme und die alternativen Behandlungsmethoden werden zugleich erläutert. Die rechtlichen Grundlagen und die Förderungsmöglichkeiten durch den IVF-Fond werden genau aufgezeigt. Die Literaturrecherche wurde mit Hilfe der Datenbanken „Pubmed“, „CINHAL“, „the cochrane library“ und „sciencedirect“ und den Stichwörtern „In-vitro-Fertilisation“, „IVF“, „IVF und Psyche“, „in vitro fertilization“, „unerfüllter Kinderwunsch“ und „Familienplanung“ durchgeführt. Darüber hinaus wurde in der Bibliothek der Fachhochschule Campus Wien, der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien und in den „Büchereien Wien“ gesucht. Zudem wurden eine offene Internetrecherche, sowie ein Experteninterview und ein Patienteninterview, durchgeführt. Die zentrale Forschungsfrage war: Welche Stadien durchläuft eine Frau oder ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch, nach der Diagnose „Unfruchtbarkeit“ bis zur IVF?

Die Reproduktionsmedizin ist im Vergleich zu anderen Fachgebieten eine noch sehr junge Methode und wurde von Robert Edwards entwickelt, doch deren Anfänge liegen ursprünglich in der Veterinärmedizin. Das erste IVF-Kind wurde 1978 in Großbritannien geboren. Jedes Jahr nehmen immer mehr Paare verschiedene reproduktionsmedizinische Methoden in Anspruch. Nicht nur die Zahl der IVF Behandlungen steigt an, sondern auch ihre Erfolgschancen. Die ungeklärten Ursachen für die Sterilität eines Paares liegen heute weiterhin bei 15%. Die Erfolgschancen nach einer IVF Behandlung schwanger zu werden liegen bei durchschnittlich 30%. Durch vorhergehende hormonelle Stimulationen, werden Pathologien in der zweiten Zyklushälfte verursacht, wodurch neuerliche Hormonzugaben notwendig werden. Je invasiver und länger die Behandlungszyklen sind, desto größer ist der psychische Erfolgsdruck der Paare.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis gives a short and general view of the different procedures of the reproductive medicine for sterile couples. It also deals with the psychosocial aspects. The legal regulations and the possibility of being supported by the IVF-Fond are also demonstrated. The literature research started with the data bases „Pubmed“, „CINHAL“, „the cochrane library“ and „sciencedirect“ and the keywords „In-vitro-Fertilisation“, „IVF“, „IVF und Psyche“, „in vitro fertilization“, „unerfüllter Kinderwunsch“ und „Familienplanung“. Moreover the library of the FH Campus Wien, the library of the medical university of Vienna and the “Büchereien Wien” were used to search for literature. Furthermore an open online research, an interview with an expert and an interview with a female patient are implemented. The main research question is: Which process has a woman or a couple to undergo with an unrealized wish to become pregnant, after the diagnosis “sterility” before the IVF?

The reproductive medicine is a fairly young subject and was developed by Robert Edwards, but derived its origin from the veterinary medicine. The first IVF-child was born in Great Britain in 1978. Every year, more couples call upon the different reproductive medicine methods. Not only the number of IVF therapies rise, but also the chance of success. The unexplained reason for sterility among couples is 15% to date. The chance of success to become pregnant after an IVF therapy is 30%. Because of hormonal stimulations, many pathological effects during the second cycle part are induced, which makes a further hormonal therapy necessary. The psychological pressure of success for the couples rises the more invasive the therapy is.