Titelaufnahme

Titel
Die Latenzphase : Interventionen in der klinischen Geburtshilfe und deren Auswirkungen
Weitere Titel
The Latent Phase Interventions in clinical obstetrics and their outcome
VerfasserRiesterer, Corinna
Betreuer / BetreuerinHaberfehlner, Anna
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Latenzphase / Interventionen / Auswirkungen / klinische Geburtshilfe
Schlagwörter (EN)latent phase / interventions / outcome / clinical obstetrics
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Latenzphase bildet einen besonderen Teil der Eröffnungsperiode und ereignet sich noch vor der aktiven Eröffnungsphase. Interventionen während dieser Zeit üben einen großen Einfluss auf den weiteren Geburtsverlauf aus.

Forschungsfrage: Die zentrale Frage dieser Arbeit lautet: Welchen Einfluss haben Interventionen während der Latenzphase in der klinischen Geburtshilfe?

Methode: Die Bachelorarbeit basiert auf einer Literaturrecherche. Die Autorin selbst liefert dabei keine Daten, sondern sie bezieht sich rein auf die bestehende Literatur. Es werden Fachbücher, unterschiedliche Studien und eine Leitlinie zur Erhebung von Daten herangezogen.

Ergebnisse: Bei einer Klinikaufnahme zu einem frühen Zeitpunkt der Geburt (Muttermundseröffnung null bis drei Zentimeter) kommt es zu einem höheren Risiko einer Kaiserschnittentbindung und zu vermehrten Interventionen während des weiteren Geburtsverlaufs. Ein Aufnahme CTG erhöht ebenfalls das Risiko eines Kaiserschnittes. Für die vaginale Untersuchung gibt es keine eindeutigen Ergebnisse im Sinne einer Beeinflussung des Geburtsverlaufs. Die Periduralanästhesie hat auch während der Latenzphase gelegt, keinen negativen Einfluss auf den Geburtsverlauf. Wie für die vaginale Untersuchung gibt es keine eindeutigen Belege dafür, dass sich ein Einlauf zu Beginn der Geburt in irgendeiner Weise auf den weiteren Geburtsverlauf auswirkt.

Conclusio: Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es bei jeder angedachten Intervention auf die eindeutige Indikationsstellung ankommt, um die Geburtshilfe in der Klinik so interventionsarm und physiologisch wie möglich zu gestalten.

Zusammenfassung (Englisch)

The latent phase is a particular stage of the opening phase and occurs before the opening of the active phase. Interventions during this phase exert a great influence on the further course of labour.

Research Question: The central question of this thesis is: What impacts do interventions during the latent phase in clinical obstetrics?

Methods: The thesis is based on a literature review. The author herself does not provide this data, but it refers only to the existing literature. There are used books, different studies and a guideline for collecting data.

Results: In a hospital admission at an early time of birth (cervical dilatation zero to three centimetres), there is a higher risk of caesarean section and increased intervention during the further course of labour. A recording CTG also increases the risk of Caesarean section. For vaginal examination there are no clear results, in terms of influencing the birth history. The epidural was placed during the latent phase no negative influence on the course of labour. As for the vaginal examination, there is no clear evidence that an intake at the beginning of the birth of any impact on the further course of labour.

Conclusion: In summary it can be said that it is important for each envisaged intervention on the clear indication to the obstetrics clinic in the intervention arm and to make as physiologically as possible.