Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von teleradiologischen Umgebungen in Bezug auf die Vorbereitung und Durchführung von Untersuchungen auf RadiologietechnologInnen
Weitere Titel
The impact of teleradiology on the workflow of radiographers
VerfasserUnger, Sebastian
GutachterSchneckenleitner, Christian
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Teleradiologie / Workflow der RadiologietechnologInnen / Auswirkungen von Teleradiologie
Schlagwörter (EN)teleradiology / Impact of teleradiology on the workflow / workflow radiographers
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel

Das Ziel dieser Arbeit ist es, durch die Auswertung, der durch ein Interview erhobenen Daten, Rückschlüsse auf die Auswirkungen der teleradiologischen Umgebung auf den Arbeitsworkflow von RadiologietechnologInnen ziehen zu können. Dabei wird ebenfalls der Frage nachgegangen, wie bzw. ob der Einsatz von Teleradiologie die medizinischen und fachspezifischen Kenntnisse der RadiologietechnologInnen beeinflusst.

Methode

Als Methode wurde ein Leitfadeninterview gewählt. Mithilfe dieser Vorgehensweise, sollen die aus der Forschungsfrage abgeleiteten Kernfragen, beantwortet werden. Die Zielgruppe des Interviews sind RadiologietechnologInnen in deren beruflichen Arbeitsalltag Teleradiologie regelmäßig zum Einsatz kommt. Nach Abschluss der Interviews werden diese transkribiert und mithilfe von Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.

Kernergebnisse und Schlussfolgerungen

Durch die Auswertung der Interviews wurde festgestellt, dass es zu einer Änderung des Arbeitsworkflows der RadiologietechnologInnen kommt, welche ursächlich hervorgerufen wird durch die Teleradiologie. Diese Veränderungen werden maßgeblich durch das Fehlen eines/einer Radiologen/Radiologin vor Ort bedingt und dieses Fehlen hat Auswirkungen auf die Arbeitsweise der RadiologietechnologInnen. Im Falle des LKH Klosterneuburg stellte sich heraus, dass die befundende Stelle maßgeblichen Einfluss auf die Art und die Häufigkeit der Kommunikation zwischen Befunder, Zuweiser und ausführendem RadiologietechnologenIn sowie das auszuwählende Untersuchungsprotokoll hat. Durch den Einsatz von Teleradiologie ergibt sich jedoch nicht die Notwendigkeit für die RadiologietechnologInnen seine/ihre medizinischen oder fachspezifischen Kenntnisse zu erweitern. Es ist aber von großer Bedeutung, dass das vorhandene medizinische und fachspezifische Wissen aktiv umgesetzt wird und so das bestmögliche Untersuchungsergebnis erzielt werden kann. Es zeigte sich außerdem, dass durch autark getroffene Entscheidungen die Verantwortung der RadiologietechnologInnen steigt. Des Weiteren wurde deutlich, dass es für ein optimales Untersuchungsergebnis unerlässlich ist, dass eine effektive und zielorientierte Kommunikation, aller an der Untersuchung beteiligten Personen erfolgt.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim

The aim of this paper is it to interpret data, which was gained by interviews concerning the impact of teleradiology on the workflow of radiographers. The questionable effect of teleradiology on the medical and technical knowledge of radiographers is also an issue of this paper.

Method

The method which was chosen is a guideline-based Interview. By the help of the collected data from the interviews it will be attempted to resolve the main issues of this paper. As this appears to be a single-case study the target audience are the radiographers of LKH Klosterneuburg. The interviews will be transcribed and evaluated by the help of the content analysis according to Mayring.

Conclusion

It turned out that the use of teleradiology directly affects the workflow of radiographers. The causal reason for this change is the absence of a radiologist on site. As it turned out, in the case of LKH Klosterneuburg, the diagnosing medical center as a huge effect on the intensity and the frequency of communication between the referring physician, the attending physician and the radiographer as well as on the protocol of choice. By the use of teleradiology it appears that there is no urgent need to enlarge the neither medicial nor technical knowledge of radiographers. However it is enormously important for the radiographer to actively use their knowledge for the purpose of the best achievable result of examination. Besides it turned out that self-sufficient decisions directly lead to more responsibility. Furthermore it appeared that effective and goal-oriented communication, by everybody who gets involved in the diagnostic process is essential for a diagnostically more conclusive analysis.