Titelaufnahme

Titel
Rekultivierungsrückstellung bei Seilbahnanlagen
Weitere Titel
recultivation provision with cableways
VerfasserRehrl, Margit
GutachterKallina, Andreas
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Außenverpflichtung / Rekultivierungsrückstellung / Rückstellung / Seilbahnanlagen / Treu und Glauben / Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme / Konkretisierung / Vertrauensschutz
Schlagwörter (EN)obligation towards somebody/something / recultivation provision / provision / cableways / skilift / good faith / probability of utilization / concretization / protection of confidence
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der Rechtsprechung ist die steuerliche Anerkennung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten ein viel diskutiertes Thema und wird bei zahlreichen Betriebsprüfungen als Prüfungsschwerpunkt definiert.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den relevanten gesetzlichen Grundlagen bei der Bildung einer Rekultivierungsrückstellung insbesondere bei Seilbahnanlagen aus unternehmerischer und steuerlicher Sicht. Der Grund für die unterschiedliche Betrachtungsweise liegt darin, dass die UGB Bilanz dem Vorsichtsprinzip und Gläubigerschutz verpflichtet ist, währenddessen die steuerrechtliche Gewinnermittlung primär auf einen periodengerechten Gewinn abzielt.

Anhand einer aktuellen Fallstudie aus der Betriebsprüfung soll gezeigt werden, wie sehr der Ansatz der Bildung nach UGB und Steuerrecht seit dem Steuerreformgesetz 1993 auseinanderklafft, und wie unterschiedlich einzelne Schigebiete in Österreich mit dieser Thematik umgehen.

Gerade diese unterschiedliche Vorgangsweise soll im zweiten Teil dieser Arbeit verfahrensrechtlich beleuchtet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The recognition of accrued liabilities by the tax authorities is a hot topic and a relevant subject of jurisprudence. This paper deals with the recultivation provision and its statutory basis with emphasis on cableways and skilifts. The difference between corporate and tax law lies on the one handside in the principle of prudence and protecting creditors, on the other hand on determination of profits on accrual basis. Using a case study, the difference between both legal determinations is presented as well as regional differences. The second part of the paper deals with the varying approaches of the procedural law handling the legal arguments.