Titelaufnahme

Titel
Immunzytochemische Doppelfärbung zur optimalen Ausnützung des vorhandenen Probenmaterials
Weitere Titel
Optimal use of immunocytochemical double stained samples
AutorInnenSchweinzer, Cornelia
GutachterDorfinger, Gerda ; Gstinig, Karin
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Adenokarzinom / Antikörper / Doppelfärbung / Immunzytochemie / Marker / Plattenepithelkarzinom / Thyroidaler Transkriptionsfaktor 1 / Zytokeratin 5/6
Schlagwörter (EN)adenocarcinoma / antibodies / cytokeratin 5/6 / double staining / immunocytochemistry / marker / squamous cell carcinoma / thyroid transcription factor 1
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit vielen Jahrzehnten stellt die Routinezytologie ein wichtiges Teilgebiet in der Diagnostik von pulmonalen Tumoren dar. Mittlerweile ist die Immunzytochemie als ergänzendes diagnostisches Hilfsmittel zu einer Standarduntersuchung geworden. Ausschlaggebend dafür sind möglicherweise auftretende Probleme bei der mikroskopischen Beurteilung der Zellmorphologie in der routinemäßig durchgeführten May-Grünwald-Giemsa- (MGG-) und Papanicolaou (PAP) -Färbung. Da es in manchen Fällen nicht möglich ist, eine genaue Aussage über die Tumorart zu treffen, kann hier die Immunzytochemie ein zusätzlicher Baustein für die Diagnose sein.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik, dass gelegentlich für immunzytochemische Untersuchungen zu wenig bronchoskopisch gewonnene Präparate zur Verfügung stehen. Daher ist es notwendig, materialsparende Verfahren zu entwickeln, sowie das vorhandene zytologische Probenmaterial optimal auszunutzen.

Eine zukünftige Lösungsmöglichkeit stellt die immunzytochemische Doppelfärbung dar, die verschiedene Antigene in einem Präparat nachweisen kann. Dadurch ist es denkbar, mit Hilfe einer geringen Anzahl an immunzytochemisch gefärbten Präparaten eine optimale Befunderstellung zu gewährleisten. Die Durchführung der immunzytochemischen Doppelfärbung wird an die Vorgangsweise der Immunhistochemie angelehnt. Die notwendigen Abänderungen und Optimierungsmöglichkeiten, um eine geeignete Adaptierung in die Zytologie zu erreichen, wird in dieser Arbeit anhand der praktischen Durchführung erforscht.

Zusammenfassung (Englisch)

For many decades, routine cytological analysis is important in the diagnosis of pulmonary tumors. Meanwhile, the immunocytochemistry has become as an additional diagnostic tool to standard examinations.

The main reason may be problems with the microscopic evaluation of cell morphology in routinely stained preparations (MGG and PAP).

In some cases it is not possible to make an accurate statement on the tumor type. Due to that, the immunocytochemistry can be an additional method to get a reliable diagnosis.

This thesis deals with the problem that there are often not enough on bronchoscopy gained preparations for further immunocytochemical studies available. Therefore, it is necessary to develop material-saving methods and to use the available cytological samples efficiently.

A future possibility is the use of immunocytochemical double staining to detect different antigens on one slide. As a result, it is possible to ensure optimal diagnostic findings with a small number of immunocytochemically stained preparations. The implementation of the immunocytochemical double staining is derived from the approach of immunohistochemistry. The necessary modifications and optimization to achieve an appropriate adaptation to the cytology have been studied in this thesis with a practical implementation.

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