Titelaufnahme

Titel
Nachweis der Häufigkeit eines neuroendokrinen Features bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen mit Hilfe neuroendokriner Antikörper
Weitere Titel
Detection of the prevalence of neuroendocrine features in non-small-lung-cancer using neuroendocrine antibodies
VerfasserSzepesi, Lucia
GutachterSchalleschak, Johann ; Gstinig, Karin
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Chemosensibilität / Chromogranin A / Immunzytochemie / Kleinzelliges Karzinom / Lunge / N-CAM / Neuroendokrines Feature / NSCLC / Synaptophysin / TNM-Klassifikation
Schlagwörter (EN)Chemosensitivity / Chromogranin A / Immunocytology / Small-Cell-Lung-Cancer / Lung / N-CAM / Neuroendocrine Feature / NSCLC / Synaptophysin / TNM-Classification
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Es gibt eine Vielfalt an Karzinomen in der Lunge, welche unterschiedlicher Therapien für optimale Heilungschancen der Patienten und Patientinnen bedürfen. Um die richtige Therapie auszuwählen bedarf es der korrekten Identifikation des Karzinoms. Diese kann anhand unterschiedlicher Faktoren oder deren Kombination erfolgen.

Zu Beginn jeder Identifikation steht die morphologische Begutachtung der Tumorzellen, ihrer Lagerung sowie ihrer Veränderung im Vergleich zu den physiologischen Zellen der Lunge. In der zytologischen Diagnostik ist die eindeutige Zuordnung anhand des morphologischen Bildes jedoch nicht immer möglich. In solchen Situationen bedarf es ergänzender Methoden. Die in der zytologischen Routinediagnostik am Häufigsten angewendete Zusatzmethode stellt die Immunzytochemie dar. Unter Anwendung unterschiedlicher Antikörper gegen bestimmte Zellbestandteile des Karzinoms, sogenannter Marker, kann eine Verdachtsdiagnose bei unklarer Morphologie bestätigt und gesichert werden. Für die einzelnen pulmonalen Karzinome stehen verschieden Antikörper-Panels zur Verfügung, welche das typische Marker-Profil abdecken.

Während es bei der Gruppe der nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome, oder auch Non-Small-Lung-Cancer, prinzipiell zu keiner Expression neuroendokriner Substanzen kommt, besteht bei einem geringen Prozentsatz die Möglichkeit für die Expression dieser Marker. Dieses Phänomen wird als neuroendokrines Feature bezeichnet. Im Rahmen unterschiedlicher Studien wurde versucht eine Korrelation zwischen der Expression neuroendokriner Marker bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen und einer veränderten Überlebensrate und Chemosensibilität nachzuweisen, da somit veränderte Therapiemaßnahmen angewendet werden könnten.

Zusammenfassung (Englisch)

There is a wide variety of carcinomas of the lung, which need different therapies to allow optimal chances of cure. To choose the right therapy, a correct identification of the carcinoma is required. These can be determined on the basis of various factors.

To precisely identify the carcinoma, the tumour cells are assessed according to their morphology and their cellular changes in comparison to physiological lung cells. The unambiguous identification based on the morphology is not always possible in the cytological diagnostic. In such circumstances, additional methods are necessary. In the cytological routine diagnostic, the most often used additional method is the immunocytochemistry. Therefore, different antibodies against specific compartments of the carcinoma, the so called markers, are used to confirm a suspected diagnosis in case of unclear morphology. For the individual pulmonary carcinomas different antibody-panels are available, which cover the typical marker-profile.

The group of non-small-lung-cancers does not express neuroendocrine cell compartments, but a small percentage can show an expression of the markers. This phenomenon is known as neuroendocrine feature. In various studies a correlation between the neuroendocrine marker expression of non-small-lung-cancer and an altered survival rate and chemo-sensitivity was investigated. Because of different marker expressions, other therapies can be applied.