Titelaufnahme

Titel
Physiotherapie in der Kinderherzchirurgie bei kongenitalen Herzfehlern
Weitere Titel
Physiotherapy in pediatric cardiac surgery for children with congenital heart disease
AutorInnenErlach, Lisa Maria
GutachterSynek-Strassnitzky, Alice Maria
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)angeborene Herzfehler / Physiotherapie / Rehabilitation / postoperativ / präoperativ / Langzeitrehabilitation / Komplikationen / Palliativmedizin
Schlagwörter (EN)Congenital heart disease / physiotherapy / rehabilitation / outcome / postoperativ / preoperativ / long term / complications / palliative care
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Laut der Standard Ausgabe vom 9. Mai 2011 kommt eines von 100 Babys mit einer angeborenen Herzschwäche zur Welt, was bedeutet, dass das breite Spektrum der Herzfehler ganz oben auf der Liste angeborener Anomalien steht.1 Weltweit tritt bei 0,8% aller lebendgeborenen Kinder ein angeborener Herzfehler auf, damit gehören sie zu den häufigsten kongenitalen Erkrankungen Noch vor 50 Jahren sind viele dieser Kinder gestorben, heute haben sie, aufgrund verschiedener neuer Entwicklungen, gute Chancen, erwachsen zu werden und ein alltägliches Leben zu führen.Diese Kinder profitieren auch signifikant von einer kardialen Rehabilitation. Es kommt zur einer langanhaltenden Verbesserung bei Belastung, des Verhaltens, der Selbstachtung und des seelischen Zustandes. Leider gibt es in Österreich ein starkes Defizit im Bereich der Rehabilitation für herzkranke Kinder. Gerald Tulzer, Leiter der Kinderkardiologie am Kinder-Herzzentrum in Linz, meint dazu: „Für Kinder gibt es praktisch keine Rehabilitationsmöglichkeiten. Viele sind nach einer Herzoperation sich selbst überlassen.“

Die Arbeit widmet sich Neugeborenen und unmündigen Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Juristisch gesehen, kann das einsichts- und urteilsfähige Kind ab dem 15. Lebensjahr die Einwilligung in medizinische Behandlungen selbst erteilen, im Zweifelsfall geht man von dieser Einsichts- und Urteilsfähigkeit aus. In allen weiteren Kapiteln bezieht sich der Begriff Säugling auf das Alter zwischen der Geburt und der Erreichung des ersten Geburtstages, der Begriff Kleinkind auf das Alter zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr und der Begriff Kind auf Personen zwischen dem dritten Lebensjahr und der Vollendung des 14. Lebensjahrs.

Eine Studie aus dem Jahr 2009 ergab, dass die Physiotherapie, als Bestandteil des multidisziplinären Teams, signifikant zu einer besseren Prognose bei Kindern mit einem AH nach einer Herzoperation beiträgt. Um das Kernthema dieser Arbeit behandeln zu können, müssen jedoch erst einige Begriffe, die mit der Thematik unmittelbar in Zusammenhang stehen, definiert und erläutert werden. Dazu gehören die präpartale Entwicklung des Herz-Kreislauf-Systems, der Verlauf einer offenen Herzoperation und ihre Hauptrisiken, die Definition von angeborenen Herzfehlern, die Diagnostik und die allgemeine prä- und postoperative Versorgung. In weiterer Folge soll der/die PhysiotherapeutIn auch auf mögliche postoperative Komplikationen vorbereitet werden. Der Ist-Stand der Bedeutung und der Ziele der prä-/postoperativen PT sowie der Langzeitrehabilitation wird ermittelt werden. Die Thematik Spielen und Kinderherzgruppen wird hier ebenfalls einfließen. Physiotherapeutisch relevant ist auch, den aktuellen Stand der potenziell möglichen Assessments zu kennen. Zu guter Letzt soll ein Experteninterview Aufschluss über den Ist-Stand in Österreich im Bereich der pädiatrischen palliative care bei Kindern mit AH geben.

Zusammenfassung (Englisch)

Central research question:

What is the actual state of the physiotherapy treatment of neonates and young people up to age 14 Age with congenital heart disease?

Context and aim:

In this work, the actual state of physiotherapy in the pediatric cardiac surgery especially in congenital heart defects is demonstrated. This is demonstrated through a literature research. Furthermore, the actual state in the field of pediatric palliative care in congenital heart defects in Austria is determined underlined with an interview of experts to question the effects of physiotherapy on the action. The interview is anonymous.

Main Results:

Preoperative physical therapy proves to be difficult for several reasons, however, reduces the risk of postoperative complications significantly. Postoperatively, there are some complications that influence the physical therapy. The long-term rehabilitation should take place in terms of increasing exercise duration and intensity. In pediatric palliative physiotherapy treatment goals must be frequently adjusted because the compliance of children and parents often changes.

Conclusion:

The actual state of pediatric physical therapy in children with congenital heart defects could be demonstrated. The development of a gold standard would allow to work evidence-based in future.

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