Titelaufnahme

Titel
Kinesiologisches Taping beim Patellofemoralen Schmerzsyndrom. : Kann Kinesiologisches Taping zur Schmerzreduktion beitragen?
Weitere Titel
Treatment of Patellofemoral Pain Syndrome with Kinesiological Tape. Can Kinesiological Tape contribute to pain reduction?
VerfasserSichtars, Timo
GutachterSchnell, Daniela
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kinesiologisches Tape / Kinesio Tape / PFPS / Patellofemorales Schmerzsyndrom / Patellofemoraler Schmerz / Anteriorer Knieschmerz / Muskelfunktion / Quadrizeps
Schlagwörter (EN)Kinesiological Tape / Kinesio Tape / PFPS / Patellofemoral Pain Syndrome / Patellofemoral Pain / Anterior Knee Pain / AKP / Musclefunction / Quadrizeps
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Das Patellofemorale Schmerzsyndrom tritt sehr häufig bei jungen, aktiven Menschen auf. Viele Fachbücher des kinesiologischen Tapings beschreiben kinesiologische Tapeanlagen zur Reduzierung des patellofemoralen Schmerzes. Der aktuelle Stand der Evidenz zu dieser Behandlungsmethode des PFPS ist noch unklar.

Ziel: Die Zielsetzung dieser Arbeit bestand darin, herauszufinden, ob die Wirkung einer kinesiologischen Tape-Anlage positiv zur Schmerzreduzierung des patellofemoralen Schmerzes beitragen kann.

Methoden: Die Datenbanken Science Direct, The Cochrane Library, PedRo und Pubmed wurden anhand von neun Keywords durchsucht. Gesucht wurden aktuelle, qualitativ möglichst hochwertige Studien, welche entweder einen direkten Zusammenhang in Bezug auf die Schmerzreduktion zwischen KT und dem PFPS oder die Wirkung einer kinesiologischen Tape-Applikation auf die Muskelfunktion des M. quadrizeps untersuchten. Für das relevante Basiswissen wurden ebenso Fachbücher, welche über den Online-Katalog der FH Campus Wien, sowie über den Online-Katalog der Universitätsbibliothek der MedUni Wien, gefunden wurden, hinzugezogen.

Ergebnisse: Die Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen nach derzeitigem Stand der Wissenschaft keine signifikant positive Wirkung einer kinesiologischen Tape-Applikation auf den patellofemoralen Schmerz. Die Evidenz bezüglich der Wirkung einer kinesiologischen Tape-Anlage auf die Muskelfunktion des M. quadrizeps ist teilweise widersprüchlich.

Schlussfolgerung: Es konnte nicht bewiesen werden, dass die Effekte einer kinesiogische Tape-Anlage positiv zur Schmerzreduzierung des patellofemoralen Schmerzes beitragen können. Jedoch ist die Anzahl an qualitativ hochwertigen Studien zu dieser Thematik noch sehr gering und es bedarf weiterer Forschung um dieses Bild zu vervollständigen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Background: Patellofemoral Pain syndrome is a common diagnosis among young and active people. The kinesiological Taping Literature show lots of different taping-techniques to reduce patellofemoral pain. The current level of evidence about this method of treatment, however remains unclear.

Object: The aim of this literature-study was to find out whether there is evidence, that kinesiological taping can contribute to reduction of patellofemoral pain.

Methods: Databases such as Science Direct, The Cochrane Library, PedRo and Pubmed were searched for useful literature using 9 keywords. Only actual, high-quality trials that had investigated a direct correlation between kinesiological taping and PFPS in regarding the reducement of pain and trials which had investigated the effects of KT on musclefunction of the quadriceps muscle was used for this study. The basic literature was found by searching the online-catalogues of the FH Campus Wien and the medical university of Vienna.

Results: This literature-research did not find any significant positive effects of kinesiological taping on patellofemoral pain syndrome. There is inconclusive evidence about the effects of kinesiological taping on the function of quadriceps muscle.

Conclusion: It is not proven that the effects of kinesiological taping could contribute positively to reduction of patellofemoral pain. Theres a lack of high-quality studies about this topic and therefore further research is needed.