Titelaufnahme

Titel
Der Einsatz von Fingerfood bei Patientinnen mit Alzheimer Demenz
Weitere Titel
The use of finger food for patients suffering from dementia
AutorInnenBlaha, Kristina
GutachterHüttner, Bettina
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diätologin / Diätologie / Demenz / Fingerfood / Energiebedarf / Makronährstoffe
Schlagwörter (EN)dietetics / dementia / finger Food / macronutrients / energy supply
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Herstellung von Fingerfood für demente PatientInnen. Fingerfood soll die Selbstständigkeit fördern und das Eingeben des Essens durch das Personal vermeiden. Es wird der Frage nachgegangen inwieweit die optimale Energiezufuhr, unter Berücksichtigung der Makronährstoffe, bei PatientInnen mit Demenz im Rahmen der Mittagsverpflegung durch den Einsatz von Finger Food erreicht wird. Das Ziel ist es herauszufinden, ob ausreichend Kalorien zu Mittag eingenommen werden und die empfohlene prozentuelle Aufteilung der Makronährstoffe erreicht wird.

Durchgeführt wird diese Untersuchung in einem Pflegeheim auf einer Station für DemenzpatientInnen. Es werden fünf Tage lang drei PatientInnen - nur diese Anzahl entspricht den zuvor ausgearbeiteten Kriterien - beim Mittagessen beobachtet. Für jede/n Patientin/Patienten wird ein eigens angefertigtes Ernährungsprotokoll ausgefüllt, welches als Erhebungsinstrument dient. Mit Hilfe eines Nährwertberechnungsprogrammes werden diese Protokolle ausgewertet und analysiert.

Die anfängliche Annahme, dass die empfohlene Energiemenge nicht erreicht werden kann, wird von der Untersuchung widerlegt. Alle drei PatientInnen können 25% der Tagesenergiemenge über das Mittagessen aufnehmen. Hinsichtlich der empfohlenen Nährstoffverteilung fällt das Ergebnis negativ aus. Ein zu hoher Fettanteil und zu geringer Kohlenhydratanteil bei allen drei Personen entspricht nicht der Empfehlung. Da die Nährstoffaufteilung ganztätig aussagekräftiger ist, wäre eine weitere Untersuchung für eine aufschlussreichere Aussage bezüglich der Makronährstoffe empfehlenswert.

Zusammenfassung (Englisch)

The following thesis deals with the production of finger food for patients suffering from dementia. Finger food is supposed to stimulate self-dependence and also avoid the necessity of personnel serving/feeding the meals. The question raised is whether using finger food, as a lunch meal for patients suffering from dementia is the ideal solution in regards to energy supply considering macronutrients. The goal is to find out whether sufficient calories are consumed during these lunch meals and if the recommended amount of macronutrients is provided with this approach.

This field study is being performed in a nursing home unit specialising in dementia patients. For five days, three patients – only this amount relates to the predetermined criteria – are being observed during their lunch meals. An individually developed nutrition protocol for every patient will be filled out to serve as a survey tool. Using a nutritional value calculation program these protocols are evaluated and analyzed.

The original assumption that the recommended energy supply can’t be achieved was proven wrong. All three patients can assimilate 25% of the daily energy supply through their lunch meal. Concerning the distribution of nutrients with the help of finger food, the results are negative. All three patients consumed too much fat and insufficient carbohydrate. Due to the fact that the distribution of nutrients over a whole day is more significant, further field studies considering all meals of the day are recommended.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.