Titelaufnahme

Titel
Faktoren, die zum erreichen der Ziele in der konventionellen Adipositastherapie beitragen
Weitere Titel
Factors that contribute to achieving the objectives in the conventional treatment of obesity
VerfasserRatzenböck, Katharina
Betreuer / BetreuerinTritscher, Anna
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Adipositas / Bewegungstherapie / BIA-Messung / Diätologen / Diätologinnen / Diätologie / Erfolg / Ernährungstherapie / Konventionelle Adipositastherapie / Motivation / Strategie / Verhaltenstherapie
Schlagwörter (EN)obesity / BIA measurements / conventional treatment of obesity / dieticians / dietetics / success / nutritional therapy / conventional treatment of obesity / motivation / strategy / behavior therapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

Hintergrund/Fragestellung: Aufgrund der weltweit steigenden Anzahl von Adipositaserkrankungen gewinnt eine effiziente Behandlung der Betroffenen zunehmend an volkswirtschaftlicher Bedeutung. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, inwieweit Diätologen und Diätologinnen aus ihrer praktischen Erfahrung Faktoren nennen können, die zu einem nachhaltigen Erfolg in der konventionellen Adipositastherapie erwachsener Patienten und Patientinnen beitragen.

Methode: Neben einer Literaturrecherche, bezüglich der wissenschaftlichen Fakten zum Thema Adipositas und der aktuellen Vorgaben und Empfehlungen der Fachgesellschaften, wie DGE und DAG, begründet sich diese Arbeit auf einer empirischen Datenerhebung. Die ausgewerteten Daten wurden mit Hilfe von leitfadengestützt geführten und elektronisch aufgezeichneten Experten- und Expertinneninterviews erhoben. Das Studienkollektiv besteht aus Diätologen und Diätologinnen, welche im Berufsleben täglich mit der konventionellen Adipositastherapie beschäftigt sind. Die Aufzeichnungen der Interviews wurden transkribiert und dieses Material mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.

Ergebnisse: Die Diätologen und Diätologinnen konnten konkrete Empfehlungen abgeben. Die Aussagen in Bezug auf die Motivation die Therapie zu beginnen, zur Struktur der Therapie und hinsichtlich der Rolle von Bewegung in der Adipositastherapie waren sehr einheitlich. Damit die Therapie zu nachhaltigen Erfolgen führt, sollte der Patient schon im Vorfeld motiviert sein. Eine kontinuierliche und höchst individuelle Einzelbetreuung wird von den Diätologen und Diätologinnen empfohlen. Dabei werden unter Umständen auch finanzielle Kosten für den Patienten bzw. die Patientin als günstig für das Therapieergebnis angesehen. Als wichtiger Aspekt in der erfolgreichen Behandlung der Adipositas wird auch ein Monitoring mittels BIA-Messung betont.

Schlussbetrachtung: Soweit es die strukturellen Gegebenheiten ermöglichen, arbeiten die Diätologen und Diätologinnen auf höchstem wissenschaftlichen Niveau. Auch hinsichtlich der Bereiche in der konventionellen Adipositestherapie, die nicht von den führenden Fachgesellschaften vorgegeben werden, sind die Vorgehensweisen der Diätologen und Diätologinnen ergebnisorientiert und konsequent strukturiert. Vor allem im intramuralen Bereich sind der Umsetzung derzeit noch Grenzen gesetzt.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Background / Objectives: Due to the worldwide increasing number of obesity illnesses the efficient treatment of individuals gaining in economic importance. In the present study it was investigated to how far Dieticians can call from their practical experience factors that contribute to sustainable success in the conventional obesity treatment of adult patients.

Method: In addition to a literature review regarding the scientific facts on obesity and the current guidelines and recommendations of professional associations such as DGE and DAG, this work is based on an empirical data collection. The analyzed data were collected with the help of electronically recorded guidesupported expert interviews. The study population consists of Dieticians who are engaged in their professional life daily with the conventional treatment of obesity. The records of the interviews were transcribed and this material was analyzed using qualitative contentanalysis.

Results: The Dieticians could make concrete recommendations. The statements regarding the motivation to start the therapy, the structure of the therapy and about the role of the movement as a part of obesity therapy were very uniform. Thus, the treatment leads to lasting success the patient should be motivated in advance. A continuous and highly individual care is recommended by dieticians. Also financial costs to the patient are considered beneficial for the treatment outcome. As an important aspect in the successful treatment of obesity the meaning of a monitoring by BIA measurement is emphasized.

Conclusion: As far as possible, the Dieticians work at the highest scientific level, according to the structural conditions. Also in terms of the domain in the conventional therapy of obesity that are not specified by the leading professional associations, the procedures of Dieticians are results-oriented and structured consistently. Especially in the intramural area limits of implementation are currently set.